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Verkehrssicherheits-Experte: "Sicherheitsgurte im Zug sind Unsinn"

Keine Toten und 19 Verletzte lautet die Bilanz des ICE-Unfalls vom Samstag. Im Gespräch mit stern.de erklärt Verkehrssicherheits-Experte Jörn Pachl von der TU Braunschweig, wann Zusammenstöße mit Tieren gefährlich werden und warum Sicherheitsgurte in der Bahn überflüssig sind.

Professor Pachl, ist ein Unfall mit Tieren bei der Bahn eine Ausnahme?

Zusammenstöße mit Herden sind sehr selten. Wildunfälle mit einzelnen Tieren kommen gelegentlich vor. In der deutschen Eisenbahngeschichte sind nach meinen Recherchen nur zwei Fälle dokumentiert, in denen Züge durch Tiere zum Entgleisen gekommen sind. Einmal ist eine S-Bahn mit einer Herde von 200 Schafen kollidiert, wodurch aber nur ein Fahrzeug entgleiste. Im zweiten Fall ist die Lok eines Güterzugs beim Aufprall auf sieben Rinder aus den Schienen geraten. Es wurde niemand verletzt.

Wann wird es für eine Bahn gefährlich?

Wenn sich eine größere Masse von Tieren auf den Gleisen aufhält und gleichzeitig ein eher leichtes Fahrzeug auffährt, zum Beispiel ein Nahverkehrstriebwagen, wird es kritisch. Oder, wenn man, wie im Fall des ICE, sehr schnell fährt. Dazu muss die Masse von Tieren auf den Gleisen aber schon sehr hoch sein. Ein einzelnes Tier könnte einen ICE nicht in Gefahr bringen. In den 80er Jahren ist ein sehr leichter englischer Zug durch eine Kuh entgleist, deren Knochen besonders unglücklich zwischen Rad und Gleis geraten waren. Dass ein einziges Tier das geschafft hat, ist ein absoluter Einzelfall.

Warum ist die Masse der Tiere so wichtig?

Weil die Energie des Zuges mit dem Quadrat der Geschwindigkeit wächst. Beim Aufprall werden bei einem Hochgeschwindigkeitszug größere Energien frei. Kleinere Gegenstände oder Einzeltiere werden von so einem Zug einfach zerschlagen. Die Masse macht es. 20 Schafe entsprechen bereits zwei Tonnen, eine erhebliche Masse.

Müssen die Gleise nicht eingezäunt werden?

Es wäre ein Unding, die fast 3.000 Kilometer Schnellfahrstrecken einzuzäunen. In Deutschland sind kritische Stellen bereits durch Zäune gesichert, etwa bei Wildwechsel. Im Ausland wird auch schnell gefahren, und da sind ebenfalls nicht alle Strecken eingezäunt.

Gibt es innerhalb des Zuges sichere und weniger sichere Sitzplätze, ähnlich wie im Flugzeug?

Nein, so etwas gibt es nicht.

In Zügen sind die Menschen nicht angeschnallt. Wären Gurte wie im Auto nicht sinnvoll?

Sicherheitsgurte sind Unsinn. Im Auto treten bei normaler Bremsung bereits Kräfte auf, die ein Fahrer oder Mitfahrer nicht mehr selbst halten kann. Die Bremskräfte sind bei gleicher Geschwindigkeit im Straßenverkehr etwa acht Mal größer. Im Zug können sich die meisten Leute beim Bremsen festhalten oder brauchen nicht mal das. Und einen Zug auf Unfälle auszulegen, macht keinen Sinn. Die Wahrscheinlichkeit, in einem Auto tödlich zu verunglücken, ist bei gleicher durchfahrener Strecke 20-mal höher als im Zug. Für die extrem seltenen Zugunfälle die freie Bewegung im Zug - sie dürfen ja während der Fahrt rumlaufen - abzuschaffen und gleichzeitig Sicherheitsgurte einzuführen, halte ich für überflüssig.

Interview: Christoph M. Schwarzer
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(