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Army 2017 Messe: Vom Syrienkrieg direkt ins Verkaufsregal - Putins großer Waffenbasar

Der Kreml braucht Geld - Rüstungsmessen sollen helfen. Bei Moskau zeigt die russische Industrie ihre tödlichsten Waffen. Das Gütesiegel: In Syrien erprobt.

Militärmesse bei Moskau: Wie Russlands Waffenindustrie vom Kampfeinsatz in Syrien profitiert

Zum dritten Mal findet aktuell bei Moskau die "Army 2017" statt - eine von mehreren Militärmessen in Russland. Für Zuschauer wird ein großes Spektakel aufgeführt, doch eigentlich handelt es sich um eine Verkaufsmesse bei der das ganze Arsenal Russlands von Neuentwicklungen bis zu erprobten Veteranen zu sehen ist.

Es geht um Geld und Einfluss

Rüstungsexporten kommen eine Schlüsselrolle in Russlands wirtschaftlicher Planung zu. Nach einer langen Phase der Stagnation will Moskau seit dem Handelskrieg mit dem Westen und dem Preisverfall bei Gas und Öl seine Waffenexporte massiv steigern. Das bringt zunächst dringend benötigte Devisen, dazu spielt auch die Kostensenkung für den eigenen Bedarf eine Rolle, wenn die Stückzahlen in der Produktion gesteigert werden können. Nur so wird sich das ehrgeizige Modernisierungsprogramm der Streitkräfte realisieren lassen, denn schon zum zweiten Mal in Folge führt die Haushaltslage zu Kürzungen im russischen Militärbudget. Außerdem ist der Export von zentralen Rüstungsgütern häufig mit politischem Einfluss verbunden. Das zeigt sich derzeit am Interesse der Türkei an Russlands Luftabwehrsystem S-400. 

Für westliche Augen sind Glanz und Gloria der Rüstungsmessen in Russland irritierend. Für das Publikum werden aufwändige Military-Shows aufgeführt, dazu gibt es Feuerwerk mit Popmusik und rund um die tödlichsten Kolosse tänzeln Hostessen in sexy Uniformen. Im Westen sorgte der Park für Aufsehen, als ein Nachbau des Berliner Reichstags errichtet wurde, der erstürmt werden kann.

Die schwere Artillerie hat in Russland eine größere Bedeutung als in NATO-Staaten.

Die schwere Artillerie hat in Russland eine größere Bedeutung als in NATO-Staaten.

Im Schatten der Armata-Familie

Größter Augenfänger auf dem Gelände sind die schweren Kettenfahrzeuge, die auf der universellen Armata-Plattform aufbauen. Am eindrucksvollsten wirkt der Kampfpanzer T-14 Armata - schon sein erstes Auftreten vor einigen Jahren hat den Westen in helle Aufregung versetzt. Nach Prototypen und Erprobungsmodellen soll nun die Serienfertigung angelaufen sein. Angenommen wird, dass die ersten Panzer 2020 bei der Taman-Division der 1. Garde Panzer Armee eintreffen werden. Neben dem Kampfpanzer sind auch Mannschaftstransporter, Schützenpanzer und mobile Artillerie auf der Armata-Plattform zu sehen.

Militärmesse bei Moskau: Wie Russlands Waffenindustrie vom Kampfeinsatz in Syrien profitiert

Familie leichter Panzerfahrzeuge

Auf der Messe wird die ganze Bandbreite der Militärtechnik vorgeführt - von neuen Gewehren bis hin zu militarisierten Strandbuggys. Unter anderem kann man die Schussübungen von T-90 Panzern beobachten und den neuen Rad-Schützenpanzer Boomerang in Aktion sehen. Dazu kommen russische Sonderentwicklungen wie der BMPT-72 Terminator 2 - ein Kampfpanzer mit enormer Feuerkraft, der für den Einsatz im urbanen Gelände vorgesehen ist. Dieses Modell zieht konsequenter als die Panzer andere Staaten die Lehre aus den jüngsten Kriegen, nämlich, dass die meisten Konflikte keine Bewegungsgefechte großer Panzermassen mehr kennen. Stattdessen müssen die Kampfpanzer von heute häufig die Infanterie in unübersichtlichem Gelände schützen.

Atomwaffen zum Anfassen - ein Junge spielt mit den Reifen des Transporters einer Topol-M Interkontinentalrakete.

Atomwaffen zum Anfassen - ein Junge spielt mit den Reifen des Transporters einer Topol-M Interkontinentalrakete.

Ein zentrales Modell ist der der neu entwickelte Schützenpanzer Kurganets-25 - er ist deutlich leichter als der T-15 Schützenpanzer der Armata-Plattform. Rund um den Kurganets-25 soll eine Familie leichter Panzerfahrzeuge entstehen. Neben dem T-14 Armata sind der Radpanzer Boomerang und der Schützenpanzer Kurganets-25 die wichtigsten neuen Modelle der Messe.

Erfahrungen des Syrienkrieges

Das Verkaufsgütesiegel der "Army 2017" lautet: "In Syrien erprobt." Auf dem Trainingsgelände hat dann auch eine Kampfgruppe ihre Taktiken aus dem Syrienkrieg vorgeführt. "Praktisch alle neuen Modelle wurden in Syrien getestet, um zu sehen, wie sich die Waffen und Militärtechnik in der Realität verhalten", sagte Juri Borissow vom russischen Verteidigungsministerium

Daher sind auch die Arbeitspferde der russischen Armee, der T-72 und der T-90, in den neusten Versionen zu sehen. Auch hier kann man die Lehren aus dem Syrien-Krieg erkennen. Der vergleichsweise alte T-72 B3 schützt nun seine verwundbaren Stellen mit Metallgestellen, auf die Schutzpackungen gegen Anti-Tank-Raketen montiert werden können. Insgesamt sollen Rüstungsgüter im Wert von 2,4 Milliarden Euro verkauft worden sein.

Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.