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Stiftung Warentest: A+++-Wäschetrockner im Test: Gut für die Umwelt, schlecht für den Geldbeutel

Fluffige Wäsche und viel Komfort: Trockner erobern die Haushalte. Zu Recht, zeigt Stiftung Warentest: Viele Geräte verbrauchen nur wenig Strom. Und selbst günstige Modelle schneiden gut ab.

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Es wird zunehmend kälter draußen, der Herbst hält Einzug - und mit dem Wäsche-in-der-Sonne-Trocknen wird es allmählich schwierig. Noch nutzen 60 Prozent der Haushalte die Wäscheleine, doch Wäschetrockner erobern allmählich die Bundesrepublik. Knapp eine Million Trockner werden pro Jahr verkauft, vier von fünf Geräten arbeiten mit der klimafreundlicheren Wärmepumpe, die aus der warmen Abluft Energie zurückgewinnt.

Doch wie viel sollte ein guter Trockner kosten - und lohnen sich die Geräte einer höheren Energieeffizienzklasse? Das wollten die Experten von Stiftung Warentest herausfinden. Sie ließen neun A+++-Modelle gegen acht A++-Geräte antreten. Die wichtigste Erkenntnis: Beim Trocknen sind die A++-Modelle den energiesparsameren Modellen ebenbürtig, zwei Trockner der niedrigeren Klasse schafften es sogar unter die besten acht.

Gut für die Umwelt, schlecht für den Geldbeutel

Finanziell lohnt sich der Aufpreis eines A+++-Modells nicht. Selbst auf zehn Jahre (gerechnet mit elf Kilogramm Wäsche pro Jahr, das ist ein typischer Vier-Personen-Haushalt) rechnet sich das teurere Modell meist nicht. Trotzdem sollte man beim Kauf genau hinschauen, bei einigen Marken sind die A+++-Modelle mitunter günstiger als vergleichbare Geräte mit niedrigerer Effizienzklasse.

Ökologisch gesehen besteht ein riesiger Unterschied: A++-Geräte verbrauchen rund 25 Prozent mehr Strom! Im Winter schlägt der Wäschetrockner sogar die Wäscheleine: An kalten Tagen wird die Wäsche draußen nicht richtig trocken, in beheizten Räumen sinkt durch das verdunstete Wasser die Temperatur - das treibt die Heizkosten in die Höhe und verbraucht viel Energie. Ein effizienter Trockner kann sparsamer sein als die Heizung.

AEG ganz vorne

Der beste Wäschetrockner (A+++) ist der AEG T8DE86685 (Gesamtnote: 1,7). Er kostet 810 Euro, die geschätzten Stromkosten für einen Zeitraum von zehn Jahren liegen bei 246 Euro. Zum Vergleich: Das beste A++-Modell stammt ebenfalls von AEG (T8DE76585, Note 1,9), kostet in der Anschaffung 685 Euro und verbraucht im Schnitt Strom für 318 Euro. Miele (TCE630WP, 965 Euro) arbeitet schlechter, hat aber die beste Umweltnote. Der Preis-Leistungs-Tipp stammt von Beko (A+++): Der DE8535 RXO kostet nur 560 Euro und verbraucht Strom für 234 Euro. Gesamtnote: 1,9. Im Vergleich ein echtes Schnäppchen.

Die gute Nachricht: Keines der getesteten Modelle war schlecht. Unterschiede gibt es häufig nur beim Flusensieb, der Gleichmäßigkeit der Trocknung, der Lockerheit der Wäsche oder dem Stromverbrauch. Kauft man ein A+++-Modell der namhaften Hersteller, scheint man weitgehend auf der sicheren Seite zu sein.

Den vollständigen Test finden Sie gegen Gebühr unter test.de/waeschetrockner.

Waschmaschine mit Wäsche


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