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Klebereste Aufkleber entfernen: So lassen sich Etiketten leicht(er) ablösen

Eine Person entfernt Reste eines Aufklebers
Aufkeber und Etiketten hinterlassen auf den meisten Oberflächen hartnäckige Kleber-Rückstände
© Andrii Borodai / Getty Images
Damit Etiketten auf unterschiedlichen Untergründen möglichst lange haften bleiben, werden sie mit einem speziellen Klebstoff versehen – und genau dieser wird einem oftmals zum Verhängnis, wenn man einen Aufkleber wieder entfernen möchte.

Inhaltsverzeichnis

Je nach Anwendungsgebiet, Qualität und Hersteller lassen sich Etiketten nicht immer rückstandslos entfernen. Aus diesem Grund braucht es zwei verschiedene Lösungsmittel: zum einen für den Aufkleber, der meist aus Papier oder Kunststoff besteht. Zum anderen für den Klebstoff – und der hat es in sich. Sogenannte Schmelzklebstoffe können zum Beispiel durch Wärme gelöst werden, andere wiederum reagieren mit Fett, Wasser oder Alkohol. Dementsprechend reichen oftmals gewöhnliche Hausmittel aus, um Aufkleber zu entfernen. Manche Etiketten lassen sich jedoch nur mithilfe von speziellen Sprays ohne Rückstände lösen. 

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Etikettenlöser anwenden: Das gilt es zu wissen

Sogenannten Etikettensprays enthalten Lösungsmittel, die Aufkleber von unterschiedlichen Untergründen wie Lack, Metall, Glas, Kunststoff, Porzellan und Holz entfernen können – und zwar schnell und rückstandslos. Doch die Sache hat auch einen Haken: Bei der Anwendung werden Aerosole freigesetzt, die Haut- und Atemwegsreizungen hervorrufen können. Aus diesem Grund sollten Sie Etikettenlöser nur in gut gelüfteten Räumen (oder draußen) einsetzen und dabei immer Handschuhe tragen. Hinzukommt, dass die darin enthaltenen Chemikalien empfindliche Materialien angreifen können, wie etwa Styropor, Gummi und Kork. Es ist ratsam, das Spray zuerst an einer Stelle zu testen, die nicht direkt ins Auge sticht. Alternativ besteht die Möglichkeit, einen Etikettenlöser-Stift einzusetzen, der (laut Hersteller) auf pflanzlicher Basis Rückstände entfernen soll.

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Aufkleber entfernen: Die besten Hausmittel

  • Wasser und Spülmittel: Ein wirksames Hausmittel zum Entfernen von Rückständen ist die Kombination aus heißem Wasser und Spülmittel. Vorausgesetzt natürlich, der Klebstoff ist wasserlöslich.
  • Natron: Ebenfalls ein beliebter Klassiker unter den Hausmitteln ist Natron (alternativ geht auch Backpulver). Lösen Sie dieses in etwas Wasser auf und geben das Gemisch auf das Etikett. Lassen Sie es kurz einwirken und entfernen den Aufkleber.
  • Fett: Ja, Sie haben richtig gelesen. Enthalten Papieretiketten und -aufkleber einen fettlöslichen Klebstoff, kann dieser durch die Zugabe von Speiseöl, Butter oder sogar Margarine entfernt werden.
  • Alkohol: Wenn alle genannten Hausmittel einfach nicht wirken wollen, müssen Sie Spiritus einsetzen. Er löst so gut wie jedes Etikett, kann aber dafür empfindlichen Oberflächen schaden.
  • Radiergummi: Lässt sich der Aufkleber entfernen, seine klebrigen Rückstände jedoch nicht, soll ein gewöhnliches Radiergummi dabei helfen, den Klebstoff zu lösen.
  • Hitze: Mit einem Föhn sollen sich Etiketten, die einen Schmelzklebstoff enthalten, entfernen lassen. Durch die Wärmeeinwirkung lösen sich die Aufkleber spielend leicht von Oberflächen.
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So lösen Sie Aufkleber von einem Auto

Der eine oder andere Autositzer hat sicher schon einmal Aufkleber an seinem Fahrzeug angebracht. Entweder direkt auf einer Scheibe oder auch auf dem Lack. Das Problem an der Sache ist nur: Möchte man die Etiketten irgendwann wieder entfernen, ist das gar nicht so einfach. Gewöhnliche Aufkleber auf einem der Fenster lassen sich mit Glasreiniger oder Spiritus leicht entfernen, indem Sie diese erst kurz einweichen und anschließend mit einem Glasschaber vorsichtig lösen. Etiketten wie eine Plakette oder Vignette hingegen sind oft hartnäckiger und müssen nicht selten mit einem chemischen Lösungsmittel (wie oben bereits beschrieben) entfernt werden. Soll ein Aufkleber vom Lack gelöst werden, müssen Sie ganz besonders vorsichtig vorgehen, damit dieser nicht zerkratzt wird. Versuchen Sie es zuerst mit heißem Wasser und Spülmittel oder einem Föhn – ergänzend soll auch ein Schaber aus Kunststoff durchaus hilfreich sein.

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