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Untersuchung: Absurde Dating-Seite: So stellen sich Männer die perfekte Geliebte vor

Männer wissen ziemlich genau, wie die Geliebte aussehen muss und wie sie sich ihre Zeit vertreibt. Zumindest wenn man den Auswertungen eines Datingportals trauen darf, dass sich von "Sugar Daddys" finanzieren lässt.

Die perfekte Geliebte

Wie muss die perfekte Geliebte sein?

Die Klischees sind wohl bekannt: Wenn es ums Äußere geht, stehen Männer auf die klassischen "90-60-90"-Frauen. Und natürlich sind sie blond. Und durchschnittsintelligent, also irgendwo zwischen Quantenphysikerin und Dummchen. Schwierig wird es, wenn man diese Vorurteile nachprüfen will. Schließlich wird über das Thema Geliebte - oder gar Affäre - nicht gern geplaudert. 

Eine Datingplattform hat nun Nutzeranfragen ausgewertet. Das würde kaum funktionieren, wenn sich Parship oder eDarling durch die eigenen Datenbestände wühlen würden. Denn dort sucht man schließlich etwas Langfristiges. Nicht so bei der "führenden Sugar-Daddy-Dating-Website" "Seeking Arrangement", berichtet die "Bunte". Das Geschäftsmodell dort basiert auf Sugar-Daddies in Spendierhosen, die mittellosen Schönheiten das bisschen Alltagsluxus durchfinanzieren. Die nennen sich Sugar-Babys. Ihr Vorteil bei der Seite: Sie bekommen Luxus und "finanzielle Stabilität". "Offene Rechnungen sind kein Grund zur Sorge mehr" heißt es auf der Seite. Seit dem Start im Jahr 2006 wurde das Portal mehrfach als "virtuelles Bordell" kritisiert. Nun ja. Immerhin hat das Netzwerk rund fünf Millionen aktive Nutzer weltweit.

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So muss die Affären-Frau aussehen

Und diese User stellen Suchanfragen. 500.000 davon wurden von dem Portal durchsucht. Das Ergebnis: Die perfekte Geliebte ist tatsächlich blond - ein wenig überraschendes Ergebnis. Und sie hat grüne Augen und helle Haut. Jetzt wird es interessant, denn die Traumfrau sollte auch einen Uni-Abschluss in der Tasche haben. Damit scheint in diesem Fall zumindest die "blonde-Dummchen-Theorie" vom Tisch zu sein. Doch die Herren werden noch genauer: Sie sollte Nichtraucherin sein, gerne Sport machen (Yoga) und Alkohol nur in Gesellschaft trinken. Wer dann noch Attribute wie "voller Energie", "sinnlich" oder "offenherzig" erfüllt, gilt beim durchschnittlichen Sugar-Daddy als absolute Traumfrau. Ob man das dann gerne sein möchte, ist eine andere Frage.

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kg
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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.