HOME

Studie zu Partnersuche: Gute Nachricht für "Nerds": Attraktive Frauen haben häufiger intelligente Ehemänner

Welchen Einfluss haben Intelligenz und Schönheit bei der Suche des Ehepartners? Eine nun veröffentlichte Studie zeigt, dass attraktive Frauen eher schlaue Ehemänner wählen.

Partnersuche: Eine Frau umarmt einen Mann

Gute Nachricht für "Nerds": Attraktive Frauen neigen zu intelligenten Männern

Getty Images

Hübsch und hübsch gesellt sich gern? Das stimmt so nicht. Zumindest sind das die Ergebnisse einer neuen Studie aus den USA. Diese hat nun herausgefunden, dass sich Frauen tendenziell weniger von solchen Männern, die nicht so intelligent sind wie sie selbst, angezogen fühlen. Wie die "PsyPost" berichtet, haben der Wissenschaftler Curtis S. Dunkel und ein Forscherteam der Western Illinois Universität (US-Bundesstaat Illinois) dazu umfangreiche Daten gesammelt und ausgewertet. Die Ergebnisse wurden Ende September in der Fachzeitschrift "Evolutionary Behavioral Sciences" veröffentlicht. 

Untersucht wurde der Zusammenhang zwischen äußerlicher Attraktivität und Intelligenz bei der langfristigen Partnersuche. Für die Forschung wurde dazu auf Daten einer Langzeitstudie von 10.000 Männern und Frauen, deren Daten zwischen 1957 und 2011 gesammelt wurden, zurückgegriffen. Wie Curtis S. Dunkel, Autor der Studie, gegenüber "PsyPost" erklärt, lassen sich die wissenschaftlichen Ergebnisse wie folgt zusammenfassen: Die Attraktivität einer Frau kann die Intelligenz ihres Mannes voraussagen. Genauer: Hübschere Frauen neigen dazu, intelligentere Männer zu haben. Andersherum soll bei der Partnerwahl die Attraktivität von Männern keinen signifikanten Einfluss auf die Intelligenz seiner Ehefrau haben. Die Auswirkungen waren zwar in beide Richtungen messbar, insgesamt aber doch gering.

Studie zu Partnersuche: Intelligenz schlägt Schönheit

"Die Ergebnisse zeigen, dass Intelligenz bei der langfristigen Partnersuche etwas wichtiger ist", so Curtis S. Dunkel. "Frauen suchen eher nach Männern, die etwas schlauer als sie selbst sind und Frauen nutzen dazu ihre Attraktivität." Trotz der großen Anzahl an untersuchten Männern und Frauen sei die Aussagekraft dennoch eingeschränkt. Man müsse im Hinterkopf behalten, dass sich die Auswahl auf Bürger, die den mittleren Westen der USA bewohnen und Mitte des 20. Jahrhunderts geboren wurden, beschränkt. Auch deshalb schlagen die Wissenschaftler vor, weitere und umfangreichere Studien zum Verhältnis von Schönheit und Intelligenz bei der Partnersuche durchzuführen.

Studiogespräch am 01.08.2018: Das rät die Expertin Elena-Katharina Sohn bei "Torschlusspanik"
hh

Wissenscommunity