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Fleischskandal: Auch irisches Rindfleisch verseucht

Der Skandal um verseuchtes Fleisch aus Irland weitet sich aus. Inzwischen wurden auch in irischem Rindfleisch Spuren eines dioxinähnlichen Gifts nachgewiesen. Für die Verbraucher besteht laut Behördenangaben jedoch keine Gefahr.

Der Skandal um belastetes Fleisch aus Irland zieht immer größere Kreise. Nach dem Fund eines dioxinähnlichen Gifts in Schweinefleisch sind nun auch im Rindfleisch Rückstände des krebserregenden Stoffes gefunden worden. Das teilten die Behörden am Dienstag in Dublin mit.

Tests auf Rinderfarmen hätten den Befund ergeben. Das Risiko sei aber äußerst gering, für die Gesundheit bestehe keine Gefahr, sagte Landwirtschaftsminister Brendan Smith. Die betroffenen Herden würden geschlachtet. Eine Rückruf-Aktion, wie sie am Sonntag für Schweinefleisch begonnen hatte, sei nicht geplant.

Bei drei von elf getesteten Rinder-Herden wurde eine Konzentration des dioxinähnlichen Gemisches PCB (Polychlorierte Biphenyle) gefunden, die über dem gesetzlichen Grenzwert lag. Allerdings wurde bei den Rindern der Grenzwert nur um das Zwei- bis Dreifache überschritten, während der Wert bei den Schweinen 200 mal höher war.

DPA / DPA
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