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Love from Hell: O du Peinliche! 13 Dinge, die du auf der Weihnachtsfeier vermeiden solltest

Eine Weihnachtsfeier jagt die nächste. Es macht Laune zu beobachten, wie bei vermeintlich spießigen Kollegen nach zwei Sekt sämtliche Hemmungen fallen. Das Problem: Wer es beim dienstlichen Get-Together übertreibt, riskiert seinen Ruf.

Hell Weihnachtsfeier

Damit der erste Sekt nicht so reinzimmert: Vor der Weihnachtsfeier einen Happen essen.

Getty Images

Hier kommen 13 Fettnäpfchen, die du auf der X-Mas-Party umgehen solltest, wenn du noch Karriere machen willst:

  1. Dem Chef das Du anbieten. Der Klassiker. Ihr trinkt zusammen zwei, drei Schnäpse, es wird geschäkert, über Privates geplaudert ("Ach, Ihre Frau hat Sie auch sitzen lassen?!") – da rutscht es dir heraus: "Herr von Sauerteig, Sie können mich ruhig Dieter nennen." Ähm. Nope! Noch schlimmer: Am kaltem Buffet spontan eine Gehaltsverhandlung anleiern. "Ich wollte nochmal sagen, dass ich ja beim letzten Pitch …blabla." JETZT NICHT! Auch "Papa" will mal abschalten.
  2. Dem DJ das Leben zur Hölle machen, indem man ihn den ganzen Abend belagert und sich wahlweise völlig unpassende Songs (z.B. Slipknot während eines gesetzten Dinners) wünscht, ihm Tipps für "geile Übergänge" geben, weil man selbst auch ab und zu auf WG-Partys auflegt (mit YouTube) oder den armen Mann einfach nur bepöbeln. "Boah, bist du kacke. Dich engagiert unsere Firma nie wieder, dafür sorg ich!" (obwohl man rein gar nichts zu sagen hat).
  3. Kollegen flachlegen. Klingt erstmal absurd, ist aber trotzdem ein weiterer Klassiker (wenn man nicht gerade in einem Zwei-Mann-Familienbetrieb mit dem Bruder arbeitet). Laut des Seitensprungportals "FirstAffair.de", sind schon 22 Prozent der Deutschen bei einer Weihnachtsfeier fremdgegangen. Einfacher Trick, um dagegen zu arbeiten: Egal, was passiert – teilt euch bloß kein Taxi! Und: Finger weg von Praktikant*innen. Im Betrieb einer Freundin wurde letztes Jahr der Abteilungsleiter gefeuert, nachdem er glühweintrunken eine 18-Jährige auf der Restauranttoilette geschwängert hatte. Just sayin.
  4. Sich tätowieren lassen. Eine Freundin von mir arbeitet in einer großen Firma, die vor ein paar Jahren einen Tätowierer für die X-Mas-Party engagierte – und einer ihrer Kollegen hat sich allen Ernstes stockbesoffen das Logo der Firma auf den Arm tätowieren lassen. Kein Scherz. Wirklich passiert.
  5. Beim Styling übertreiben. Das ganze Jahr hält man sich brav an den biederen Dresscode – um bei der Weihnachtsfeier endlich mal allen zu zeigen, was man privat in Sachen Styling so drauf hat?! NEIN, bitte nicht. Ich erinnere mich an eine Fete, bei der unser 52-jähriger Chef vom Dienst überraschend im Robert-Smith-Gedächtnislook aufkreuzte (Ledermantel, Kajal, kniehohe Plateauboots), um sich vor uns als Gothic zu outen. Keiner wollte neben ihm sitzen … 
  6. Deine Clique mitbringen. Du bist die einzige Person in deinem Freundeskreis, die in einem fetten (Angeber-)Unternehmen arbeitet, das bei der Weihnachtsfeier lieber klotzt als kleckert. Und weil sowieso schon 500 Leute auf der Gästeliste stehen, hast du dir überlegt, dass du einfach heimlich Clique (50 Prozent Arbeitslose, 50 Prozent Freelancer) reinschmuggelst, damit die auch mal ein bisschen Glamour abkriegen. Okay, das ist wirklich nett gemeint von dir – aber bitte: LASS ES! Oder willst du, dass sich dein Kumpel "Kotzi" am Tresen mit deinem Chef über die Jahresbilanzen austauschen muss?!
  7. Cheffe die Meinung geigen. Was du dich am Konferenztisch bei Kaffee und Gebäck nicht traust, solltest du auch tunlichst unterlassen, wenn du fünf Glühis intus hast.
  8. Noch weiterziehen. Mit den falschen Leuten. Gut möglich, dass du dich plötzlich totaaal gut mit dem Schnurrbartträger aus der Vermarktung verstehst. Verkneif es dir trotzdem mit ihm zusammen noch in die "richtig geile Bar" zu fahren, von der er erzählt. Sonst darfst du dich auch nicht wundern, wenn du nach 50 Minuten Taxifahrt im Saunaclub "Das Verlies" am Ar*** der Heide landest …
  9. Schrottwichteln extrem. Abgelaufene Kondome? Eine Matschbanane? Getragene Socken? Ein alter Vibrator?! Pfui, Teufel. Was im Freundeskreis vielleicht noch für Lacher sorgt, solltest du dir im Betrieb definitiv verkneifen.
  10. Therapiesitzung. Deine Beziehung steckt in der Krise? Dein letzter Sex ist schon zehn Monate her?! Puh, das tut mir echt leid, aber mach bitte nicht den Fehler und klage sämtlichen "Frollegen" im Vollsuff dein Leid. Oder willst du demnächst nur noch mitleidig als Liebesloser vom Dienst gesehen werden? 
  11. Live im Netz. Bloß keine Videos von den Aktivitäten auf der Tanzfläche in den Insta-Stories hochladen – oder noch schlimmer: von Knutschereien.
  12. Fressattacke. "Morgen ist Weihnachtsfeier. Da gibt es Gratis-Gans. Deshalb esse ich 24 Stunden vorher nichts mehr, damit sich das richtig lohnt!" HALT, NEIN. Niemals  das dienstliche Get-Together nutzen, um sich mal wieder so richtig satt zu essen. Besser: Vorher einen leichten Snack zu sich nehmen, damit der erste Sekt nicht so reinzimmert und man für den Fall, dass es doch bloß (ekliges) Fingerfood gibt, abgesichert ist.
  1. Gar nichts trinken und nach einer halben Stunde wieder abhauen. Soziophobe Langweiler werden nie befördert!
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Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.