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Künstliche Befruchtung: "Gewinne ein Baby": Sender verlost künstliche Befruchtung – und erfüllt Paar den Kinderwunsch

Anthony und Krista R. aus Florida wollten unbedingt Eltern werden, konnten jedoch auf natürlichem Wege kein Kind bekommen. Doch dann hörten sie von einem Radiosender, der eine  künstliche Befruchtung verloste – und hatten Glück.

Radiosender verlost künstliche Befruchtung und erfüllt Paar Babywunsch

Der Radiosender B103.9 startete die Aktion "Win A Baby"

Ein Paar aus dem US-amerikanischen Bundesstaat Florida wollte gern ein Kind bekommen. Auf natürlichem Weg war das für Krista und Anthony R. jedoch nicht möglich, wie ihnen ihre Ärzte sagten. Dann hörten sie von einer ungewöhnlichen Aktion eines Radiosender – ein knappes Jahr später erblickte der kleiner Garrett Campbell das Licht der Welt.

Die (ehemalige) Leidensgeschichte des Paares fing damit an, dass bei Anthony im Jahr 2017 Hodenkrebs festgestellt wurde, wie das Paar auf seinem Facebook-Account mitteilte. Der könne in 95 Prozent aller Fälle zwar geheilt werden, wie die Deutsche Gesellschaft für Urologie zusammenfasst. Allerdings meist nur durch eine operative Entfernung des betroffenen Hodens. Bei vielen Betroffenen sei die Samenqualität unabhängig von der Behandlung jedoch bereits durch die Vorerkrankung eingeschränkt. Dem Paar war klar: Auf natürlichem Wege würden sie kein gemeinsames Kind zeugen können. 

Dann jedoch hörte das Paar von einem ungewöhnlichen Gewinnspiel. "Win A Baby" (Gewinne ein Baby) – so hieß die Aktion des Radiosenders B103.9, wie Krista und Anthony in einem Gespräch bei der TV-Show "Good Morning America" erzählten. Sie sollten zur Teilnahme ein Bewerbungsvideo erstellen, um sich und ihre Geschichte vorzustellen.

Im Clip erzählte Krista von ihrem riesigen Wunsch nach einem Baby und warum sie dafür eine künstliche Befruchtung benötigt. Recht schnell überzeugte sie damit die Zuhörer des Radiosenders. Diese sollten abstimmen, wer die Behandlung erhält. Die Wahl fiel ziemlich eindeutig auf Krista und Anthony. Nun stand ihrer In-Vitro-Behandlung nichts mehr im Weg.

Radiosender unterstützte auch zweiten Versuch

Eine In-Vitro-Behandlung eignet sich für Paare, bei denen andere Behandlungen der Unfruchtbarkeit nicht zum Erfolg geführt haben. Statistisch gesehen glückt etwa jeder fünfte Behandlungszyklus und es kommt zu einer Geburt. Die Erfolgsaussichten schwanken jedoch stark und hängen von diversen Faktoren ab. 

Anthony und Krista hatten zu Beginn Pech. Der erste Versuch schlug fehl. Doch sie ließen sich nicht entmutigen. Das Paar versuchte es nochmals – und wurde auch bei diesem zweiten Versuch von B103.9 finanziell unterstützt.

Jetzt hatten sie Erfolg. Ende August wurde der kleine Garrett Campbell nach 55 Stunden Wehen geboren. "Er trifft niemanden, den er nicht liebt", sagt Krista. "Er liebt es einfach zu kuscheln und alle anzulächeln." Und das Paar ist glücklich, endlich Eltern zu sein.

Quellen: Facebook-Account von Krista und Anthony RivieraDeutsche Gesellschaft für Urologie, "Good Morning America"

km

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