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Nobelpreisträger-Tagung: Studenten fragen klügste Köpfe

Am Bodensee treffen derzeit Physik-Nobelpreisträger aus aller Welt auf Studenten ihrer Fachrichtung, persönliche Gespräche stehen dabei im Mittelpunkt. Ehrengast ist Bundespräsident Rau.

Nobelpreisträger und Studenten der Physik aus aller Welt treffen sich von diesem Sonntag an in Lindau am Bodensee. Zum Auftakt der 54. Tagung der Nobelpreisträger in Lindau werden Bundespräsident Johannes Rau und der baden-württembergische Ministerpräsident Erwin Teufel (CDU) erwartet. Sie sollen in den Ehrensenat der das Treffen tragenden Stiftung aufgenommen werden. Daneben haben Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) und die Wissenschaftsminister aus Bayern, Baden-Württemberg und Thüringen ihr Kommen angekündigt.

Im Mittelpunkt der sechstägigen Konferenz stehen persönliche Gespräche der renommierten Forscher mit Studenten und Nachwuchswissenschaftlern. "Die Talente von morgen treffen mit den klügsten Köpfen unserer Zeit zusammen", sagte die Präsidentin des Tagungskuratoriums, Gräfin Sonja Bernadotte von der Insel Mainau.

18 Preisträger sind angemeldet

Angemeldet haben sich 18 Preisträger und 560 Studenten aus mehr als 20 Nationen. Die Tagungen der Nobelpreisträger waren 1951 von Graf Lennart Bernadotte und zwei Lindauer Ärzten begründet worden. Im jährlichen Wechsel lädt die Stiftung Preisträger einer der drei naturwissenschaftlichen Disziplinen ein. In diesem Jahr ist die Physik an der Reihe. In Diskussionen und Vorträgen geht es unter anderem um Astrophysik, das Verhältnis von angewandter Forschung und Grundlagenforschung sowie die Zukunft des Fachs. Das Treffen endet am 2. Juli mit einem Empfang der Teilnehmer auf der Insel Mainau.

DPA / DPA

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