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Prinz-von-Asturien-Preis: Erasmus-Austauschprogramm ausgezeichnet

Kontakt mit anderen Kulturen: Das ist das Ziel des Studenten-Austauschprogramms Erasmus. Dafür gab es nun den Prinz-von-Asturien-Preis für internationale Zusammenarbeit.

Das europäische Studenten-Austauschprogramm Erasmus ist am Mittwoch mit dem Prinz-von-Asturien-Preis für internationale Zusammenarbeit ausgezeichnet worden. Zur Begründung hieß es in einer Erklärung der Organisatoren, bislang hätten zwei Millionen Studenten von 2.000 Universitäten mit Hilfe von Erasmus ihr Wissen vertieft und dabei die kulturelle Vielfalt und die gemeinsamen Werte Europas kennen gelernt. Damit habe das Programm zur Bildung einer europäischen Identität beigetragen.

Prominente Nominierungen

Das 1987 gegründete Austauschprogramm der EU ist nach dem niederländischen Humanisten und Theologen Erasmus von Rotterdam benannt. Es soll Studenten über Auslandssemester in Kontakt mit anderen Kulturen bringen. Im akademischen Jahr 2002/03 nahmen 123.957 Studierende daran teil. Neben dem Austauschprogramm waren 14 weitere Kandidaten für den renommierten Preis nominiert worden, darunter der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte, die zehn neuen EU-Staaten und der frühere US-Präsident Jimmy Carter.

Insgesamt werden jedes Jahr in acht Kategorien Preise des Prinzen von Asturien vergeben, benannt nach dem spanischen Kronprinzen Felipe. Der Preis ist mit 50.000 Euro und einer Skulptur des katalanischen Künstlers Joan MirO dotiert. Die Preise werden im Herbst in der asturischen Stadt Oviedo verliehen. Im vergangenen Jahr erhielt der brasilianische Präsident Luiz Inacio Lula da Silva den Preis für internationale Zusammenarbeit.

AP / AP
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