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Saarbrücken: Junge Klimaaktivisten fordern fleischlose Schulkantinen

Nachdem in Saarbrücken der Klimanotstand ausgerufen wurde, stellen junge Klimaschützer nun radikale Forderungen: In Kitas und Schulen soll künftig auf fleischfreies Essen umgestellt werden. Damit soll der Fleischkonsum gesenkt und das Klima geschont werden.

Ein Teller Nudeln in einer Schulkantine

Die Forderung der jungen Klimaschützer: kein Fleisch mehr in Schulkantinen und Kitas (Symbolbild)

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Um den Fleischkonsum im Saarland einzuschränken und damit der Umwelt zu helfen, fordern junge Klimaschützer der Schüler-Bewegung "Fridays for Future" nun eine radikale Änderung: Die Stadt Saarbrücken und der Regionalverband sollen das Essen für Kitas und Schulen klimafreundlicher produzieren lassen. Klimafreundlicher bedeutet hier: statt täglichen Gerichten mit Fleisch soll es ein rein vegetarisches Angebot geben.

In Saarbrücken herrscht Klimanotstand

Die Forderung der Schüler beruht auf der Tatsache, dass in Saarbrücken erst kürzlich der Klimanotstand ausgerufen wurde. Mit ihrer Idee wollen die jungen Klimaschützer außerdem auf die allgemeine Unwissenheit aufmerksam machen: Vielen Menschen sei nicht bewusst, dass die Herstellung tierischer Produkte für die Hälfte der Treibhausgas-Emissionen verantwortlich ist. "Es wäre sicherlich kein Problem, zumindest das Essen im öffentlichen Raum auf pflanzliche Kost umzustellen", heißt es in einer Pressemitteilung der jungen Klimaschützer. Wer tierische Produkte unbedingt brauche, könne diese ja im Privaten essen.

Quelle: "Saarbrückener Zeitung"

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