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Tatort Küche: Dem Kühlschrank auf der Spur

Sie brummen vor sich hin und ziehen kontinuierlich Energie aus der Leitung — so genannte „Stromfresser“ lauern in jeder Ecke. Energiesparen wird jedoch mit den richtigen Tricks und Tipps zum Kinderspiel.

Besonders in der Küche, wo der Kühlschrank auf ununterbrochene Stromzufuhr angewiesen ist, um die Speisen frisch zu halten, wird ein Großteil der Energie durch falsche Handhabung sinnlos verschwendet. Mit den Energiespartipps von LG tun Sie nicht nur viel für Ihre eigene Energiebilanz und die Umwelt, sondern schonen auch die Haushaltskasse. Sie werden sehen: Das „grüne“ Umdenken im Alltag zahlt sich schnell aus. Und vom gewohnten Komfort braucht dabei keiner Abstriche zu machen.

Kühlschrank & Co auf dem Prüfstand

Vitamine und Aroma erhalten und dabei Geld und Energie sparen? Wenn die Stromrechnung nur noch steigt, liegt nichts näher als die Frage: Wie kann ich im Alltag schnell und effektiv Energie sparen? Die einfachste, jedoch auch teuerste Antwort ist die Anschaffung eines energieeffizienten Gerätes. Bei näherer Betrachtung manch in die Jahre gekommener Geräte ist dies auch mehr als empfehlenswert. Je nach Alter der Kühl-Modelle lassen sich Rückschlüsse auf den Energieverbrauch bzw. die Energieeffizienzklasse ziehen. Schließlich sollte hier berücksichtigt werden, dass sich bei der Produktwahl der Stromverbrauch für die gesamte Lebensdauer des Gerätes entscheidet — und das können bis zu 15 Jahre sein.

Energiespar-Tipps für den Stromfresser Nr. 1 — den Kühlschrank. Tipp 1: Ab wann lohnt sich der Neukauf eines Kühlgerätes?

Entscheidend für den Stromverbrauch ist die Energieeffizienzklasse, die über das EU-Energie-Label am Gerät angegeben wird. Vor einigen Jahren wurden für besonders stromsparende Kühlgeräte die Klassen A+ und A++ eingeführt, die für einen sehr niedrigen Energieverbrauch stehen. Als Richtwert gilt, dass die neue Energieeffizienzklasse A+ nur ca. 80 Prozent der Energie eines vergleichbaren A-Geräts verbraucht und damit die Umwelt erheblich schont.

Unser Tipp: Achten Sie beim Kauf auf das EU-zertifizierte Energie-Label. Kühlgeräte von LG entsprechen den Energieeffizienzklassen A+ oder A++.

Wird ein neuer Kühlschrank für die Küche angeschafft, findet der alte oft als Zweitgerät Verwendung. Was auf den ersten Blick wie eine sinnvolle Lösung erscheint, entwickelt sich schnell zur Kostenfalle. Daher sollte er nur dann eingeschaltet werden, wenn er tatsächlich gebraucht wird. Wird er nicht mehr benötigt, heißt es: Stecker ziehen, Gerät reinigen und die Tür offen stehen lassen, damit es nicht zu Schimmelbildung kommt.

Tipp 2: Der richtige Ort für meinen Kühlschrank!

Stellen Sie das Gerät möglichst in kühler Umgebung auf, so bleiben die Betriebskosten niedrig. Die ausgewiesene Klimaklasse auf den Kühlgeräten gibt den minimalen und maximalen Temperaturbereich für den Aufstellort des Gerätes an, das heißt, die Umgebungstemperatur, damit das Gerät einwandfrei arbeitet. Platzieren Sie Kühlgeräte nicht neben Backofen oder Heizung. Auch in der prallen Sonne verbrauchen die Geräte mehr Strom, um die Temperatur zu halten.

Tipp 3: Komfort bewusst nutzen!

Mit jedem Öffnen Ihrer Kühlschranktür entweicht Kälte aus dem Inneren des Geräts. Um die Kühltemperatur konstant zu halten, muss das Gerät mehr Energie aufwenden. Eine Lösung sind Kühlschränke mit einem extra Barfach in der Gerätetür, über das gekühlte Getränke ohne Öffnen der gesamten Tür entnommen werden können. Zusätzlich bietet auch ein integrierter Eis- und Wasserspender Erfrischung, der auf Knopfdruck frisches Wasser oder Eiswürfel liefert. So komfortabel bleibt wertvolle Kälteenergie im Gerät.

Tipp 4: Einfrieren und Auftauen – darauf sollten Sie achten!

Ein vereister Kühlschrank ist nicht nur wegen der Keimbildung schlecht für die Gesundheit, er treibt vor allem die Stromrechnung zusätzlich in die Höhe. Jeder kennt die lästige Eisbildung an der Geräterückwand, die entsteht, wenn beispielsweise gekochte Speisen nicht ausreichend abgekühlt sind, bevor sie in den Kühlschrank oder in die Gefriertruhe gestellt werden. Zudem läuft das Gerät heiß, wenn zu viele Nahrungsmittel auf einmal abkühlen. Wird die Kühltemperatur nicht vorher kurzzeitig erhöht, verderben die Lebensmittel. No-Frost-Kühlgeräte wie von LG machen das Abtauen von Hand unnötig — im Kühlbetrieb wird ständig Feuchtigkeit entzogen, so dass Eis erst gar nicht entsteht kann.

Auch beim Auftauen von tiefgefrorenen Lebensmitteln kann bares Geld gespart und die Umwelt geschont werden, wenn dies im Kühlschrank passiert. Die tiefgefrorenen Produkte wirken auf diese Weise als eine Art „Kühl-Akku“ und sorgen dafür, dass der Kühlschrank längere Zeit weniger Energie aufwenden muss.

Tipp 5: Die Dichtung macht’s — so schließt Ihr Kühlschrank richtig!

Schließt die Tür zum Kühlgerät nicht richtig oder ist die Dichtung eingerissen, steigt der Stromverbrauch stark an. Zum Testen der Dichtungen legen Sie bei ausreichender Dunkelheit eine eingeschaltete Taschenlampe in den Kühlschrank, schließen ihn und prüfen, ob Lichtstrahlen aus dem Gerät nach außen dringen.

"Grünes Umdenken" zahlt sich aus Wer diese Energiespartipps direkt in seinen Alltag integriert, kann die Stromkosten für Kühlen und Gefrieren bereits erheblich reduzieren. Langfristig und nachhaltig Energie sparen kann allerdings nur, wer ältere Kühlgeräte mit einem hohen Energieverbrauch durch neue, energiesparende Geräte ersetzt. Wer beim Neukauf von Kühl- und Gefriergeräten darauf achtet, dass es sich um No Frost-Modelle handelt, die der Energieeffizienzklasse A+ genügen bzw. der neuen Generation der A-Modelle angehören, wird schon bald einen sinkenden Stromverbrauch verzeichnen können.

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