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Ernährung: Der Twitter-Chef isst nur einmal am Tag und fastet am Wochenende - hat er eine Essstörung?

Jack Dorsey ist der Gründer von Twitter und  liebt Extreme. Er tut alles dafür, Stress zu minimieren und so gesund wie möglich zu leben. In einem Podcast erzählt er, dass er nur einmal am Tag isst. Und an den Wochenenden fastet. Die Zuhörer sind besorgt: Ist der Twitter-Chef essgestört?

Twitter Chef Jack Dorsey

Der Twitter-Chef Jack Dorsey isst nur einmal am Tag

Picture Alliance

Jack Dorsey, der Gründer von Twitter, geht gern an seine Grenzen. Auch um gewaltigen Stress zu bewältigen. Dafür zieht sich Dorsey gern zehn Tage zurück und betreibt Selbstgeißelung, wie es wohl die meisten beschreiben würden: Er meditiert dann von halb fünf morgens bis neun Uhr abends. Er liest, schreibt, redet nicht und benutzt kein elektronisches Gerät. Augenkontakt ist auch tabu. Dafür darf man zwei Mal am Tag eine vegetarische Mahlzeit einnehmen. Das ist bereits mehr als Dorsey normalerweise isst. Auf Twitter lässt er die User an seinem Lifestyle teilhaben, oft wird er dafür verhöhnt.

Im Podcast "Ben Greenfield Fitness" erklärt Dorsey seine Essensroutine, die bei vielen Usern Besorgnis erregt. Der Twitter-Chef isst nur abends. Und zwar irgendwann zwischen 18.30 Uhr und 21 Uhr. Dann gibt es Fisch, Hühnchen, Steak mit Salat, Spinat, Spargel oder Rosenkohl. Als Dessert gönnt er sich Beeren oder dunkle Schokolade. Manchmal trinkt er auch Rotwein. Die ersten zwei Wochen seiner Ernährungsumstellung seien hart für Dorsey gewesen, wie er im Podcast erzählt, aber er habe Veränderungen bemerkt: "Tagsüber fühle ich mich viel fokussierter", sagt Dorsey. "Die Zeit, die ich vom Frühstück und Mittagessen zurückbekommen haben, hat es mir erlaubt, mich mehr auf meinen Tag zu konzentrieren." Zudem sagt er, dass er besser schlafe und schneller einschlafen kann.

Studien haben gezeigt, dass intermittierendes Fasten beim Abnehmen helfen kann, aber weitere Forschung erforderlich ist, wenn es um die Verbesserung des Schlafes geht. Es gibt Hinweise darauf, dass das Fasten die geistige Schärfe verbessern kann.

Eckart von Hirschhausen

Extrem ist die Ernährungsweise vom Twitter-Chef vor allem am Wochenende. Er isst freitagabends gar nichts. Und auch den ganzen Samstag nicht. Seine erste Mahlzeit nimmt er erst wieder sonntagabends ein. Dazwischen trinkt er nur Wasser. "Das erste Mal, also an Tag drei, hatte ich das Gefühl, dass ich halluziniere. Es war ein seltsamer Zustand. Bei den nächsten zwei Malen wurde mir klar, wie viel von unseren Tagen mit Essen zu tun hat", sagt Dorsey. 

Am Wochenende isst Jack Dorsey gar nichts

Experten warnen vor extremem Fasten, vor allem, wenn man länger als 24 Stunden keine Nahrung zu sich nimmt. Ein Extrem wie dieses sollte mit dem Arzt besprochen und genau überwacht werden. Auch in den sozialen Netzwerken äußern sich Stimmen zu Dorseys Ernährungsweise kritisch. Eine Userin schreibt, dass es fast so klingt als hätte Jack Dorsey eine ernsthafte Essstörung. Vor allem steht die Einnahme von nur einer Mahlzeit sehr konträr zu Dorseys Workout-Programm. Er läuft jeden Tag zur Arbeit. Ganze acht Kilometer. 

Es scheint sich ein Trend unter den Eliten des Silicon Valleys zu entwickeln: Immer mehr Techies praktizieren die alte Philosophie des Stoizismus. Die lehrt zufrieden zu sein, mit dem was man hat. Vielleicht widmet sich diesem Konzept niemand mehr als der 42-jährige Milliardär Jack Dorsey, Chef von Twitter und Square.

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Quellen: "Ben Greenfield Fitness"

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(