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Johann Lafer: Spargel in Orangen-Vanille-Butter mit Jakobsmuscheln

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1.) Spargel waschen, schälen und in ca. 3 cm lange Stücke schneiden. 50 g Butter in einem flachen Topf schmelzen. 2 Schalotten pellen, halbieren und in der Butter anbraten. Zucker dazustreuen und schmelzen lassen, ohne zu bräunen. Mit dem Weißwein ablöschen und auf ein Viertel einkochen. Spargel zum Glasieren darin schwenken und salzen.

2.)

Eine Orange komplett schälen, in Scheiben schneiden und zum Spargel geben, zugedeckt bei mittlerer Hitze ca. 15 Minuten dünsten und zwischendurch umrühren.

3.)

Inzwischen die Schale von der Bio-Orange fein abreiben. Saft dieser und einer weiteren Orange auspressen. 2 Orangen komplett schälen und mit einem spitzen scharfen Messer die Filets zwischen den Trennhäuten herausschneiden. 2 Schalotten pellen und fein würfeln. Vanilleschote längs aufschneiden, das Mark mit einem Messer herausschaben.

4.)

Den Fond vom gegarten Spargel durch ein Sieb in eine Schale abgießen, den Spargel zugedeckt im Topf neben dem Herd warm halten.

5.) In einem Topf 20 g Butter erhitzen. Schalottenwürfel und die Orangenschale darin andünsten. Spargelfond und Orangensaft dazugießen. Vanillemark und -schote dazugeben. Alles etwa um die Hälfte einkochen. Den Topf vom Herd nehmen, die Vanilleschote entfernen und die kalte Butter mit einem Pürierstab einmixen. Mit Salz und Chili würzen.

6.)

Geschlagene Sahne und Petersilie unter die Sauce heben, Sauce über die Spargelstangen gießen, gut durchschwenken und die Orangenfilets darauf verteilen. Warm halten.

7.)

Jakobsmuscheln trockentupfen und mit Salz und weißem Pfeffer würzen. Olivenöl mit je 2 Thymian- und Rosmarinzweigen in einer beschichteten Pfanne gut erhitzen. Muscheln darin 3-4 Minuten braun braten, zwischendurch wenden.

8.)

Spargel mit der Orangen-Vanille-Butter auf tiefen Teller anrichten, die Jakobsmuscheln darauf setzen und mit Kerbel garnieren.

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Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.