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Kürbis: Dicke Dinger

Vorbei die Zeit, da wir auf "Kürbis" reflexhaft mit "einlegen" reagierten und dann süßsauer blickten, weil wir die Konserven so satt hatten. Wie flexibel der Kürbis in Wahrheit ist, das zeigt sich erst heute.

Größenwahn hat noch jedem geschadet. Der balloneske Kürbis und die Strategen vom Oberkommando des Heeres - war es Schicksal, dass sie zueinander finden würden? Wenn, dann kann der Kürbis jedenfalls nichts dafür. Ausgerechnet ihm übertrugen die Generäle eine Sonderrolle bei der Eroberung vom "Lebensraum im Osten", was wohl seinem beeindruckenden Umfang und Sättigungspotenzial geschuldet ist. Die Leibesfülle aber hat sich der Kürbis nicht ausgesucht, die wurde ihm angezüchtet. Ein 122-Kilo-Exemplar ist verbürgt.

Rezepte vom Obersten Heereskommando

160 Seiten hat das Rezeptheft 'Östliche Speisen nach deutscher Art - vom OKH erprobt und zusammengestellt auf Grund des Feldkochbuches für den Osten'. Sieben Seiten sind dem Kürbis gewidmet, so viel wie sonst keinem Gemüse. Aber wer "Gelber Zentner" heißt und (Witz aus den 40ern: "Es fliegt am Himmel und wird immer dicker - was ist das?") Luftmarschall Göring Konkurrenz machen kann, wird für die Truppenverpflegung reizvoll: "Die nachfolgende Schrift", so die Herausgeber in ihrem Vorwort, "soll allen Deutschen im Osten ein Helfer in der Herstellung nahr- und schmackhafter Gerichte sein." Nahrhaft? Auch hier täuschte sich das Militär: Der Kürbis hat mit 31 Kalorien auf 100 Gramm nur wenig Brennwert. Schmackhaft? Die Rezepte der Feldküche lesen sich wie Durchhalteparolen. Hier das Rezept für Braunes (sic) Kürbisgemüse: "Kürbis in wenig Wasser aufkochen, etwas Salz, 1 Nelke beigeben und garen. Braune Mehlschwitze bereiten. Auffüllen mit Kürbisbrühe zu einer dicken Tunke. Kürbisstücke in die Tunke geben. Abschmecken süßsauer. Dazu Zucker bräunen und mit Essig oder Wasser durchkochen." Eine Nelke! Auf wie viel Kürbis? Ein Kilogramm? Zwei? Zehn? Und ausreichend für wie viel Liter "Tunke"? Weiß der Führer! Kein Wunder, dass der Kürbis nach dem Krieg das einzige Lebensmittel war, das es ohne Lebensmittelkarte gab.

Muskatkürbis und Hokkaido

Längst ist Kürbis spannender. Und sortenreicher. Der Gelbe Zentner - es gibt ihn noch, weil er sich zum süßsauren Einlegen eignet. Aber zu derlei konservierender Tätigkeit haben heute nur noch wenige Zeit, und so sind unter den weltweit etwa 800 Sorten heute andere wichtiger. Zwei besonders: der aus Frankreich stammende Muskatkürbis, außen von bronze-silbriger Farbe und mit dicken, senkrecht laufenden Rippen; und der japanische, äußerlich wie innerlich orangefarbene Hokkaido-Kürbis, der angenehm klein daherkommt, deshalb unzerteilt zu kaufen und lange zu lagern ist. Vorteil des Hokkaido: Man braucht ihn nicht zu schälen, was unser aller Faulheit entgegenkommt.

Der Kürbis - botanisch betrachtet eine Beere - ist latent süß und verträgt sich daher mit Zucker, Honig und Ahornsirup, Zimt, Ingwer, Nelken und Muskat, bedarf aber meist auch der balancierenden Säure, vermittelt durch saure Äpfel wie den Boskop und verstärkt durch Zitrone. Unter den Kräutern verträgt er sich auch mit Salbei. Sahne, Crème fraiche, fetter Joghurt - sie alle umschmeicheln den Kürbis. Die über Hollywood aus den USA eingeschleppte Mode des Kürbisschnitzens zu Halloween ist ein schöner Zeitvertreib - besonders mit Kindern. Die dazu verkauften "Halloween-Kürbisse" sind zum Kochen allerdings kaum geeignet, da sie relativ fade schmecken.

Bert Gamerschlag

Kürbissuppe mit Garnelen-Krusties

Für 4 Personen

Für die Suppe:


700 g Kürbisfleisch, ohne Schale und Kerne gewogen
1 Petersilienwurzel
Salz
1 große Zwiebel
3 Tomaten
20 g Butter
250 ml Kokosmilch, ungesüßt (aus der Dose)
je 1 Prise schwarzer Pfeffer aus der Mühle und Piment, gemahlen
1/4 TL Pulbiber (geschrotete Chilischoten aus dem türkischen Lebensmittelladen)
1 EL Zitronensaft

Für die Garnelen-Krusties:


100 g Granat ohne Schale (Nordseegarnelen)
4 EL Kokosraspeln
1 Eiweiß
100 ml Sonnenblumenöl (zum Frittieren)
4-5 TL Kürbiskernöl
2 EL fein gehackte Kerbelblättchen (oder Petersilie)

1.

Kürbisfleisch klein würfeln. Petersilienwurzel schälen und würfeln. Beides mit 1 l Wasser in einen Topf geben, mit 1 TL Salz würzen und 20 Minuten köcheln, dann in ein Sieb gießen, dabei die Kochflüssigkeit auffangen.

2.

Zwiebel abziehen und in kleine Würfel schneiden. Tomaten häuten, würfeln und Stielansätze herausschneiden. Butter in einem Suppentopf erhitzen und die Zwiebelwürfel darin unter Rühren 5 Minuten glasig dünsten. Kürbis und Petersilienwurzel, Tomaten, Kokosmilch und 2/3 der Kochflüssigkeit dazugeben. Mit Pfeffer, Piment und Pulbiber würzen und alles verrühren. Bei schwacher Hitze zugedeckt 20 Minuten köcheln. Ist die Suppe zu dick, etwas Kochflüssigkeit dazugießen. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

3.

Für die Krusties die Garnelen in einem Sieb kalt abspülen, abtropfen lassen, mit Küchenpapier trockentupfen. Kokosraspeln auf einen Teller streuen. Eiweiß leicht verquirlen. Sonnenblumenöl im kleinen Topf auf 180 Grad erhitzen. Garnelen zuerst in Eiweiß, dann in Kokosflocken wenden und im heißen Öl unter Wenden goldbraun frittieren. Garnelen herausnehmen und auf Küchenpapier entfetten.

4.

Die Suppe auf vier Teller verteilen und jeweils eine Portion Garnelen in die Mitte geben, die Suppe mit 1 TL Kürbiskernöl beträufeln und mit Kerbel bestreuen.

Zubereitungszeit:

ca. 50 Minuten

Kürbisketchup

Für 3 Gläser à 250 ml:

700 g Kürbisfleisch, ohne Schale und Kerne gewogen
500 g vollreife Tomaten
2 weiße Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
1 Stück Ingwerwurzel, walnussgroß
1-2 Chilischoten (nach Geschmack)
4 EL Zucker; Salz
1/2 TL Piment, gemahlen
1/2 TL Koriander, gemahlen
1 gute Messerspitze Kardamom, gemahlen
5 EL Weißweinessig

1.

Kürbis würfeln. Tomaten häuten, vierteln, Stielansätze entfernen und die Tomatenviertel mit dem Kürbis in einen Topf geben.

2.

Zwiebeln und Knoblauch abziehen, den Ingwer schälen, alles in kleine Würfel schneiden. Chili putzen, Kerne entfernen, Schote klein hacken. Alles zu Kürbis und Tomaten geben. Zucker, 1 TL Salz, Gewürze und 100 ml Wasser unterrühren. Zugedeckt bei schwacher Hitze 45 Minuten kochen, dann mit dem Mixstab pürieren. Die Masse durch ein Sieb in den Topf streichen und mit Essig verrühren. Noch einmal mit Salz und Zucker abschmecken und weitere 15 Minuten kochen.

3.

Inzwischen Gläser oder Flaschen gründlich säubern und heiß ausspülen. Ketchup in die heißen Flaschen füllen, verschließen und auf den Deckeln stehend 30 Minuten abkühlen lassen. Umdrehen und an einem kühlen Platz, besser im Kühlschrank, aufbewahren.

Zubereitungszeit:

ca. 45 Minuten

Tipp:

Kürbisketchup hält sich etwa 3 Monate

Ravioli mit Kürbisfüllung

Für 4-6 Personen:

Für den Teig:


400 g Mehl (plus Mehl zum Ausrollen)
Salz
4 Eier
4 EL Olivenöl
2 EL sehr fein gehackte frische Minze

Für die Füllung:


400 g Kürbisfleisch, geschält gewogen
5 EL Paniermehl
4 EL Ricotta-Käse
Salz
je 1 Messerspitze Muskatnuss, frisch gerieben, und Zimtpulver
1 EL Rosinen

Für die Buttersauce:


100 g Butter
4 EL grüne Kürbiskerne
100 g Parmesankäse, frisch gerieben
Minzblätter (zum Garnieren)

1.

Mehl in eine Schüssel sieben, eine Vertiefung hineindrücken und 1/2 TL Salz auf den Rand streuen. Eier, Öl, Minze und 2 EL kaltes Wasser verquirlen und zum Mehl geben. Alles erst mit den Knethaken des Handrührers, dann mit den Händen zu einem elastischen Teig verkneten. In Folie eingewickelt bis zur Weiterverarbeitung ruhen lassen.

2.

Backofen auf 200 Grad vorheizen. Ein Blech mit Backpapier auslegen. Kürbis in Scheiben schneiden, nebeneinander auf das Blech legen und 30 Minuten backen. Die Kürbisscheiben nach dem Erkalten fein hacken und mit Paniermehl, Ricotta, 1 TL Salz und Gewürzen verrühren. Die Rosinen hacken und untermischen.

3.

Den Teig halbieren. Beide Hälften auf einer leicht bemehlten Fläche (am besten in einer Nudelmaschine) papierdünn ausrollen. Die Bahnen mit einem Teigrädchen in 5 cm breite Streifen schneiden. Mit Hilfe von 2 Teelöffeln haselnussgroße Kürbisnocken in Abständen von 5 cm auf einen Streifen setzen. Die Zwischenräume mit Wasser bestreichen. Einen zweiten Teigstreifen darüber legen, die Zwischenräume und die Ränder mit dem Finger gut zusammendrücken. Mit dem Teigrädchen quadratische Ravioli ausschneiden. Den übrigen Teig und die Füllung in derselben Weise verarbeiten.

4.

In einem großen Topf reichlich Salzwasser zum Kochen bringen und die Ravioli in 2 oder 3 Portionen 4-6 Minuten sanft sieden lassen. Ravioli mit einer Schaumkelle herausnehmen, abtropfen lassen und auf einer Platte warm halten.

5.

In einer großen Pfanne 1 EL Butter gut erhitzen und die Kürbiskerne unter Rühren 2 Minuten darin wenden und dann herausnehmen. Die restliche Butter in der Pfanne aufschäumen, Ravioli darin vorsichtig wenden. Mit Parmesankäse und mit Kürbiskernen bestreut und mit Minze garniert servieren.

Zubereitungszeit:

ca. 1 Stunde, 15 Minuten

Kürbis-Muffins

Für 18 Stück:

480 g Muskat- oder Hokkaido-Kürbis, ohne Schale und Kerne gewogen
50 g in Sirup eingelegter Ingwer
120 g Butter (plus Butter für die Form)
3 Eier
20 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 TL Zimt, gemahlen
1 TL Koriander, gemahlen
1 Prise Salz
1 TL fein abgeriebene Zitronenschale, unbehandelt 1 Päckchen Backpulver
350 g Hartweizengrieß
je 1 EL Puderzucker und Kakaopulver
Außerdem: eine Muffinform und dazu passende Muffin-Papierförmchen

1.

Backofen auf 200 Grad vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen. Kürbisfleisch in 3-4 cm dicke Scheiben schneiden, auf dem Blech verteilen, in der Ofenmitte 30 Minuten backen, dann erkalten lassen.

2.

Ingwer fein hacken. Butter schmelzen und abkühlen lassen. Kürbis in eine Schüssel geben und mit dem Stabmixer fein pürieren. Eier mit Zucker, Vanillezucker, Gewürzen, Salz, Zitronenschale und Butter hell cremig aufschlagen. Kürbispüree und Ingwerstückchen unterrühren.

3.

Backpulver mit Hartweizengrieß mischen, nach und nach unter die Masse rühren. Papierförmchen in die Muffinform setzen und den Teig etwa 2/3 hoch einfüllen. In der Ofenmitte 20-25 Minuten backen, leicht abkühlen lassen, aus der Form nehmen und kalt werden lassen. Restlichen Teig ebenso backen. Einen Teil der Muffins mit Puderzucker, die anderen mit Kakao besieben. Nach dem Abkühlen in einer Blechdose aufbewahren.

Zubereitungszeit:

ca. 30 Minuten (plus 1 Stunde, 15 Minuten Backzeit)

Gebackener Kürbis türkischer Art

Für 6 Personen:

1,5 kg Muskatkürbis, mit Schale gewogen
2 Gewürznelken
1 kleines Stück Zimtstange
250 g Zucker
200 g Walnusskerne
1 EL Zitronensaft

1.

Kürbis schälen, Kerne und Fasern entfernen. Das Fruchtfleisch erst in 4-5 cm breite Spalten und diese in je 3 Teile schneiden. Kürbisstücke dicht nebeneinander in einen weiten, ofenfesten Topf legen. Nelken und Zimtstange dazwischenlegen. Alles mit Zucker bestreuen und zugedeckt 6-7 Stunden oder über Nacht ruhen lassen, damit der Kürbis Saft ziehen kann. Die Kürbisstücke zwischendurch zweimal wenden.

2.

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Kürbisstücke im Saft auf der Herdplatte einmal aufkochen. Den Topf offen in die Ofenmitte stellen und den Kürbis 50-60 Minuten backen, dann in dem Topf erkalten lassen.

3.

Walnusskerne mahlen. Kürbisstücke auf Dessertteller verteilen. Zitronensaft unter den Kürbissirup rühren, über den Kürbis gießen und kurz vor dem Servieren sehr dick mit den Walnüssen bestreuen.

Zubereitungszeit:

ca. 30 Minuten (plus 6-7 Stunden Ruhezeit, plus 1 Stunde Backzeit)

Erika Casparek-Türkkan

Bier: Trink- und Badevergnügen

Bier ist ein herber Durstlöscher aus Wasser, Hopfen und Malz, hat aber noch mehr zu bieten. Im Mittelalter war es auch Badezusatz. Damals wusste man, dass die natürliche Kohlensäure die Durchblutung der Haut anregt und die Hefe sie reinigt und geschmeidiger macht. "Badebier" wird bis heute in Brandenburg gebraut. Die Klosterbrauerei Neuzelle geht auf das Jahr 1268 zurück und braut seit 1598 (Urkunde durch Kaiser Rudolf II.) gewerblich.

Die Qualität der Grundprodukte und die Rezepturen sind von jeher das Erfolgsgeheimnis der Klosterbrauer. Noch heute lagern sie das Getreide in Säcken auf dem Malzboden und schroten es schonend in einer fast hundert Jahre alten Malzmühle.

Anwendung innerlich: Beim Einschenken entwickelt sich über der samtschwarzen Flüssigkeit ein wunderbarer weißer Schaum. Das Aroma ist angenehm malzig und erinnert an Süßholz und Karamell. Am Gaumen fasziniert die eingebundene weiche Kohlensäure und der an frische Brotrinde erinnernde Hefeton.

Anwendung äußerlich: Den Inhalt von 1-2 Flaschen in das heiße Badewasser gießen, sich hineinlegen und maximal 20 Minuten entspannen. Paralelle Anwendung auf eigene Gefahr.

Original "Badebier" - 6 Flaschen à 0,5 l: 6 Euro oder 12 Flaschen: 12 Euro (jeweils plus 4,90 Euro Versand). Zu bestellen über: Klosterbrauerei Neuzelle GmbH, Brauhausplatz 1, 15898 Neuzelle, Tel: 033652/810 23, Fax: 810 70
E-Mail: info@neuzeller-bier.de
www.klosterbrauerei.com

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.