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Nachhaltigkeit: Dieser Mann hat ein Jahr keine Lebensmittel gekauft - so geht es ihm heute

Rob Greenfield hat sich nie viele Gedanken darüber gemacht, was er isst - und woher seine Lebensmittel stammen. Damit hat er in diesem Jahr aufgeräumt: Er ernährte sich nur von selbstangebauten und gesammelten Produkten. Wie es ihm heute damit geht.

Rob Greenfield ernährte sich ein Jahr nur davon, was er selbst anbaute oder sammelte. Auf Instagram sieht man, was auf seinem Teller landete: Auf dem Bild isst er eine Suppe aus Kürbis, Möhre, Süßkartoffeln und Kokosmilch.

Rob Greenfield ernährte sich ein Jahr nur davon, was er selbst anbaute oder sammelte. Auf Instagram sieht man, was auf seinem Teller landete: Auf dem Bild isst er eine Suppe aus Kürbis, Möhre, Süßkartoffeln und Kokosmilch.

Er war in keinem einzigen Supermarkt, das ganze Jahr über nicht im Restaurant, nicht mal für einen Drink in einer Bar: Rob Greenfield hat gegärtnert, gefischt und gesammelt, um nachhaltiger zu leben - und andere zu ermutigen, das Gleiche zu tun. Das war nicht immer so.

2011 konsumierte Rob Lebensmittel, ohne viel darüber nachzudenken. Dann schaute er immer mehr Dokumentationen und begann viel über Ernährung zu lesen. Und es kam der Wendepunkt: Er stellte fest, dass er den Planeten, den er so liebte, mit jedem Bissen verzehrte. "Ich habe geschworen, meine Essgewohnheiten zu ändern und andere zu inspirieren", schreibt er in einem Essay im "Guardian". "Im nächsten Jahr habe ich über 100 verschiedene Lebensmittel in meinen Gärten angebaut. Dazu gehörte ein Dutzend verschiedenes Grünzeugs, das voll von Nährstoffen ist, Süßkartoffeln für meinen Kalorienbedarf, köstliche Früchte wie Papayas und Bananen, Gemüse wie Kürbisse und Karotten, Bohnen und Rüben sowie Kräuter und Paprika." Außerdem hat er selber Bienen gezüchtet. 

Urban gardening in der Stadt

Wer jetzt denkt, dass Rob auf einer großen Farm auf dem Land lebte, der irrt. Er wohnte nur wenige Kilometer vom Stadzentrum Orlandos im US-amerikanischen Florida, entfernt. Er hatte auch gar keinen Garten, sondern fragte Nachbarn, ob er ihre Rasen zu Gärten umfunktionieren dürfte. Im Gegenzug würde er seine Ernte mit ihnen teilen. Außerdem brauchte er einen Platz zum Wohnen, eine 60-jährige Frau, die auch nachhaltiger leben wollte, bot ihm einen Platz in ihrem Hinterhof an. Dort baute sich Rob ein 10 Quadratmeter großes Tiny House. Den Garten der Dame verwandelte er in einen Natursupermarkt, er fing das Regenwasser auf, stellte einen Kompost auf und baute frisches Obst und Gemüse an.

Die Hälfte seiner Lebensmittel stammte aus seinem Garten, die andere Hälfte aus der Natur. Über 200 Lebensmittel sammelte er: Rob erntete Salz vom Meer, pflückte Kokosnüsse, sammelte Früchte von Hunderten Bäumen, fing Fische in den Flüssen, Seen und im Meer, sammelte Pilze in den Wäldern und pflückte nährstoffreiche Kräuter aus den Gärten der Nachbarn. 

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A message to whoever reported my tiny house to the city… And to all of you… Why did I move out of my tiny house before completing my year of Food Freedom? That’s something that a few of you have asked and I’m sure many more have wondered. Ultimately it’s because my tiny house was reported to the city... In early August, while I was away in Wisconsin, I received a visit from code enforcement. Somebody had reported my tiny house and now I had a problem on my hands. I could either get the “shed” permitted or I’d have to take it down. It was a stressful situation, especially because I was over 1,500 miles away and wasn’t planning to come back for another one to two months. I did a lot of research and went back and forth many times. At first I thought I couldn’t get the shed permitted, then I thought I could, then I realized I couldn’t (and maybe a few more of those flips in between). I did originally design the house as a shed so that it could get permitted as a shed if needed, but ultimately there were a few minor things that I don’t think would have passed. Plus it would have cost me around $1,000 to permit, when I only spent $1,500 to build it. So permitting wasn’t an option… I tried really hard to get an extension until mid-November, when I already had planned to leave Orlando after my two years here. But I didn’t get the city to budge. I always knew this could happen, because it’s not technically legal to live in a shed. I didn’t exactly hide though. I had almost every major Orlando media outlet over at my house this year. My life doesn’t fall into all the city codes. I follow Earth code first and foremost, making sure to live in a manner that improves the world around me and doesn’t harm others. But that doesn’t always work perfectly in my favor. I got back to Orlando from Wisconsin on October 4th and had to have the house down by the next week in order to avoid going to the city court (not a big deal but something I wanted to avoid). Whenever a difficult situation comes upon me I always ask myself how I can turn the situation into something positive. -Post continued as comment-

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Er war nie krank

Doch nach etwa acht Monaten hatte er Mangelerscheinungen: Ihm fehlten Proteine und Fette. Die Ausbeute seiner Fischerei war zu gering. Also aß er auch Rehe, die von Autos totgefahren wurden. Damit tankte er wieder Energie auf.

Auch seine eigene Medizin baute der Amerikaner an: Kurkuma und Ingwer, Holunder für Sirup um Erkältungen und Grippe vorzubeugen. Er fermentierte Gemüse und produzierte Honigwein und Ingwerbier. Nie zuvor hat er sich so gut ernährt wie in diesem Jahr. Krank wurde er kein einziges Mal. Er vertraute ganz auf die Natur und wurde nicht enttäuscht. Seine Erfahrungen möchte er jetzt mit anderen teilen. Er gibt Talks und berät Menschen, wie sie ihr eigenes Obst und Gemüse anbauen können, um autarker und umweltbewusster zu leben.

Lesen Sie hier den ganzen Text von Rob Greenfield im "Guardian"


Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.