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Eine Frage des Geschmacks : Stiftung Warentest prüft Schokolade: Die teuerste fällt durch

Gute Schokolade muss nicht teuer sein, dennoch unterscheiden sie sich in Süße, Cremigkeit und Kakao-Note. Es kommt auf den Geschmack an. Von der teuersten Tafel rät Stiftung Warentest dennoch ab.

Schokolade

Schokolade im Test

Getty Images

Ein Stück Schokolade - beispielsweise nach dem Essen oder zum 16-Uhr-Tief - ist etwas Feines. Manche verputzen auch gern mal eine halbe Tafel. Die Supermarktregale sind voll von verschiedenen Schokoladensorten - und auch Marken. Aber gibt es wirklich Unterschiede?

Die gibt es, wie die "Stiftung Warentest" herausgefunden hat.  25 Milchschokoladen haben die Tester geprüft. Das erfreuliche Ergebnis lässt die Herzen von Schokoliebhabern höher schlagen: 15 Produkte sind gut, 9 befriedigend. Schokoladen, die pro 100 Gramm mehr als drei Euro kosten, schneiden nicht immer besser ab als solche für rund 1 Euro. Ergo: Gute Schokolade gibt es für jeden Geldbeutel und für jeden Geschmackstypen.

Enttäuschend aber ist: Ausgerechnet die teuerste Schokolade, die Godiva für 6,95 Euro je 100 Gramm erhält das Gesamturteil "Ausreichend". Sie sei stark mit Nickel belastet. Ein Schwermetall, das aus dem Boden in die Kakaopflanze gelangen kann. Gesundheitliche Auswirkungen muss man aber nicht befürchten.

Guter Schokogenuss muss nicht viel kosten

"Geschmackliche Vollendung", wie es die Stiftung Warentest formuliert, bieten nur zwei Tafeln. "Die gute Schokolade" und die Lindt-Vollmilchschokolade, die bekommt aber Abzüge, weil sie mit echter Vanille wirbt, drin ist aber nur der Aromastoff Vanilin. "Die gute Schokolade" überzeugt in Geruch und Geschmack mit Sahne-, Karamell- und Vanillenoten. Sie trägt zudem das Fairtrade-Siegel und gehört mit 1 Euro zu den günstigen im Test. 

Knapp dahinter folgen Marabou Mjölk Choklad (1,12 Euro), Merci Edel-Rahm (1,30) und Milka Alpenmilch (1 Euro).

Erfreulich ist auch, dass die Schokoladen (mit Ausnahme der nickelbelasteten Godiva) kaum Schadstoffe enthalten - also weder mit Pflanzenschutzmitteln noch mit Kadmium. Auch die Belastung mit Mineralölen, die die Stiftung Warentest 2012 noch in vielen Adventskalender-Schokolade nachweisen konnte, ist unter Kontrolle.

Den ganzen Test lesen Sie gegen Gebühr hier! 

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