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Küchentipp Für selbstgemachten Quark braucht man nur eine Zutat

Quark selber machen
Man braucht für selbstgemachten Quark nur eine Zutat. Warum sollte man das Milchprodukt je wieder im Supermarkt kaufen?
© Sandra Eckhardt/Christian Verlag
Quark ist vor allem zum Frühstück beliebt. Mit Müsli und frischen Früchten. Dass man diesen sehr leicht selbst herstellen kann – gewissermaßen über Nacht, hätte wohl keiner gedacht. Was man dafür braucht? Nur eine Zutat.

In der Redaktion lieben wir Rezepte, die nur wenige Zutaten haben. Ein Ein-Zutaten-Rezept ist der absolute Knaller. So wie dieser Quark. Dafür braucht man nur eins: Rohmilch.

Rezept für Quark aus Rohmilch

Für 1 Glas (etwa 300 ml)

Haltbar: 1 Tag

Zutaten:

1 l Rohmilch (vom Bauern, alternativ abgepackte Vorzugsmilch aus dem Bioladen oder Reformhaus)

Die Milch aufkochen und 10 Minuten kochen lassen. Die abgekochte Milch an einem warmen Ort abgedeckt etwa 48 Stunden ruhen lassen, dann ist sie cremig-dick. 

Ein Sieb mit einem Passiertuch auslegen und auf eine Schüssel setzen. Die Dickmilch in das Tuch geben, mit den überhängenden Tuchenden abdecken, über Nacht im Kühlschrank abtropfen lassen. Am nächsten Morgen den Quark im Tuch leicht ausdrücken, in ein sterilisiertes Schraubglas füllen, verschließen und in den Kühlschrank stellen.

Am gleichen Tag verzehren.

Quark aus Magermilch

Mehr zu Eingemachtem: Die Einmachbibel. Christian Verlag. 320 Seiten. 39,99 Euro.
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Quark aus Rohmilch schmeckt etwas streng. Wer ein dezenteres Aroma bevorzugt, stellt den Quark aus Frischmilch her. Dazu 1 l Milch in eine Schüssel geben, 100 ml gekaufte Dickmilch unterrühren und abgedeckt an einem warmen Ort etwa 24 Stunden ruhen lassen. Danach ist die Milch cremig-dick geworden und kann wie im Rezept beschrieben abtropfen und abgefüllt werden.


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