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Pineberry in Australien: Eine Sensation – diese Beere schmeckt nach Ananas

Wer sich schon immer mal gewünscht hat, Erdbeeren würden nach Ananas schmecken, kann sich freuen. Denn diese Beere schmeckt genau danach. Und eine andere Sorte nach Hubba-Bubba-Kaugummi.

Auf dem Bild sind Pineberries, also Ananasbeeren, eine neue Erdbeeren-Sorte zu sehen

Auch mal probieren? Die Pineberry, also eine Erdbeere, die nach Ananas schmecken soll, gibt es demnächst in Australien zu kaufen.

Sie sieht aus wie eine Inside-Out-Erdbeere. Das weiße Fleisch ist außen, die rote Farbe, charakteristisch für die Erdbeere, sieht man nur noch in den Kernen der Beere. Aber hierbei handelt es sich auch nicht um eine schlichte Erdbeere, sondern um eine Pineberry, also eine Ananas-Beere. Vor fünf Jahren entdeckte der Australier Phillip Nielsen die Ananas-Beere in Europa in einer Gärtnerei. Diese soll ursprünglich von einem niederländischen Züchter Anfang der 2000er Jahre gezüchtet worden sein. Nielsen war so begeistert von der Pineberry, dass er sie jetzt nach Australien bringen will. Und nicht nur die, sondern auch die Bubblebeere, also die Kaugummibeere, die nach Hubba-Bubba-Kaugummis schmecken soll. Das sagt Phillip Nielsen zumindest gegenüber "Mashable.com". 

Die neuen Sorten haben einen subtilen Eigengeschmack, denn das Aroma der traditionellen Erdbeere kommt nach wie vor durch. "Sie schmecken alle nach Erdbeere, aber wenn man in die Pineberry beißt, schmeckt man ein Zitronen-Aroma. Es ist jetzt nicht so, als würde man eine Ananas essen, es schmeckt nur ein bisschen danach", sagt der australische Importeur der Beere. Die Bubbleberry hingegen sei eine ziemlich alte und kleine Erdbeeren-Sorte: "Sie enthält sehr viel Zucker, deshalb schmeckt sie wie Hubba-Bubba-Kaugummi."

Keine Gen-Erdbeeren, sondern Kreuzungen

Wer jetzt denkt, die Erdbeeren seien genetisch modifiziert, der irrt. Die neuen Erdbeer-Sorten sind aus Erdbeeren, so wie wir sie kennen, gezüchtet worden. Über Jahre hinweg wurden die Erdbeeren so miteinander gekreuzt, dass das gewünschte Aroma und die gewünschte Optik entstand. "Sie wurden aus ausgewählten Erdbeeren gezüchtet und miteinander gekreuzt. Vielleicht haben sie eine Erdbeere gezüchtet, die ein starkes zitroniges Aroma hervorwies und sie mit einer weißen gekreuzt", sagt Nielsen. Der Prozess bis zum finalen Produkt dauerte auf alle Fälle mehrere Jahre.

Die Australier können sich freuen: Schon in einigen Wochen wird es die Pflanzen im Baumarkt oder im Gartencenter zu kaufen geben. Wer will, kann seine eigenen Pineberries pflanzen. Man sollte nur daran denken, auch normale Erdbeeren daneben zu setzen, so hilft man den Ananas-Beeren bei der Bestäubung. In Deutschland gibt es die Samen der Ananas-Beere übrigens schon seit geraumer Zeit zu kaufen - entweder übers Internet oder in einer Gärtnerei.


dsw
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.