Fußball-Bundesliga Wolfsburg vor Nordduell: 1:8 "können wir nicht mehr ändern"

Wolfsburg-Trainer Daniel Bauer will mit seinem Team das 1:8 von München vergessen machen. Foto: Tom Weller/dpa
Wolfsburg-Trainer Daniel Bauer will mit seinem Team das 1:8 von München vergessen machen. Foto
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Der Start ins neue Jahr war für den VfL Wolfsburg ein Alptraum. Nur drei Tage nach dem 1:8 in München folgt aber ein viel wichtigeres Spiel.

Auf das Debakel folgt der Abstiegskampf: Nur drei Tage nach dem 1:8 beim FC Bayern München muss der VfL Wolfsburg am Mittwochabend (18.30 Uhr/Sky) gegen den Nordrivalen FC St. Pauli antreten.

"Wir haben es ab heute gar nicht mehr thematisiert. Das Spiel in München ist vorbei, das können wir nicht mehr ändern", sagte VfL-Trainer Daniel Bauer am Dienstag. "Die Niederlage steht trotzdem. Aber morgen ist die große Chance, wieder für positive Schlagzeilen zu sorgen."

Die klare Niederlage am Sonntag hat in Wolfsburg noch einmal den Handlungsdruck bei weiteren Neuzugängen erhöht. Zwölf Gegentore kassierte die Mannschaften in den vergangenen beiden Bundesliga-Spielen. Vier Eigentore schoss sie in nur drei Partien gegen Bayern München (1:8), SC Freiburg (3:4) und Borussia Mönchengladbach (3:1). 

Weitere Transfers? Norweger und Japaner im Gespräch

Deshalb soll nach dem Brasilianer Cleiton (Flamengo) in diesem Winter noch ein weiterer Abwehrspieler kommen. Im Gespräch ist bereits seit Monaten der Norweger Kristoffer Ajer vom englischen Club FC Brentford.

Auch ein neuer Stürmer wird weiterhin gesucht. Nach Berichten des "Kicker" und der "Wolfsburger Allgemeinen Zeitung" ist der VfL an dem Japaner Kento Shiogai vom niederländischen Club NEC Nijmegen interessiert.

Gegen St. Pauli steht auf jeden Fall wieder Mohammed Amoura zur Verfügung. Der Algerier schied mit seinem Team am vergangenen Wochenende im Viertelfinale des Afrika Cups aus. "Mo ist sehr positiv zurückgekehrt", sagte Bauer. "Er war gefühlt gar nicht gefrustet, sondern happy, wieder hier zu sein. Er ist logischerweise morgen im Kader."

dpa