Fußball-Bundesliga Kein Blitz-Wechsel: Werner Kader-Kandidat für Freiburg

Abschied aus der Bundesliga? Timo Werner steht vor einem Wechsel in die USA (Archivbild) Foto: Jan Woitas/dpa
Abschied aus der Bundesliga? Timo Werner steht vor einem Wechsel in die USA (Archivbild) Foto
© Jan Woitas/dpa
Timo Werner steht kurz vor einem Transfer nach Kalifornien. Noch ist er bei RB Leipzig allerdings voll integriert und könnte am Mittwoch im Kader stehen.

Timo Werner wird RB Leipzig nicht per Blitz-Wechsel in Richtung USA verlassen. Zwar gibt es laut US-Medien Verhandlungen mit den San José Earthquakes aus der MLS, akut ist ein Abgang aber nicht. "In dem Moment, wo es Dinge zu vermelden gibt, wird man darüber sprechen. Timo ist bei uns, wir arbeiten gern mit ihm zusammen", sagte Trainer Ole Werner.

Laut Coach ist der Stürmer voll ins Training integriert und ein Kandidat für den Kader gegen den SC Freiburg am Mittwoch (20.30 Uhr/DAZN). Offiziell könnte ein Transfer in die MLS ohnehin noch nicht werden, da das Transferfenster erst Ende Januar öffnet. Kontakt zwischen San José und der Werner-Partei gab es bereits im Dezember.

Top-Verdiener in San José?

Der 29-Jährige hat bei RB Leipzig noch einen Vertrag bis zum Sommer, spielt aber sportlich eine untergeordnete Rolle. Im vergangenen Sommer stand ein Wechsel zu den New York Red Bulls im Raum, doch Werner entschied sich für einen Verbleib in Leipzig. Dort kam er bisher auf drei Kurzeinsätze und insgesamt nur etwas mehr als zehn Bundesliga-Minuten.

Bei San José könnte Werner laut einem Bericht von "The Athletic" zu einem Top-Verdiener der Mannschaft werden. Für den Schwaben sei ein Platz als sogenannter Designated Player vorgesehen, womit das Gehalt frei verhandelbar ist. In Leipzig bezieht Werner laut Medienberichten ein Salär von etwa zehn Millionen Euro im Jahr.

Erfolglose Earthquakes

Die Saisonvorbereitung in der MLS beginnt bei den meisten Teams in den kommenden beiden Wochen. Werner könnte bei einem Abschied aus Leipzig also die komplette MLS-Saison spielen und käme nicht wie zuletzt Thomas Müller (Vancouver Whitecaps) oder im Jahr zuvor Marco Reus (Los Angeles Galaxy) während der laufenden Saison. Sportlich sind die Earthquakes kein Aushängeschild der MLS, man verpasste in den vergangenen Saisons die Playoffs.

dpa