Situation in Kiew Wie eine Festung trotzt Kiew dem Krieg. Und die Wut hier ist größer als die Angst

Zwei Frauen trauern vor einem bombardierten Haus in Kiew
Wut und Trauer: Zwei Frauen vor einem bombardierten Haus in Kiew
© BePress/ABACA/ / Picture Alliance
Die Hauptstadt der Ukraine ist das wichtigste Ziel der russischen Armee. Doch bisher hält die Stadt dem Angriff stand. Wie geht es den verbliebenen Menschen vor Ort?

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Wladimir Bagmut steuerte sein Auto selbst, er stellte es auf dem Parkplatz ab, und das ist fast ein Wunder. Denn in seinem Bein steckte ein Granatsplitter. Auch alle Beifahrer trugen Splitterverletzungen: sein fünfjähriger Sohn, seine Frau, die erwachsene Tochter, ihr Freund. Wladimirs Wunde blutete, aber er drückte auf das Gaspedal, er hielt die Hände am Steuer, und so erreichten er und seine Familie aus eigener Kraft die Notaufnahme des Kinderkrankenhauses "Ochmatdyt" in Kiew.


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