Zwischen Kabul und Deutschland Wie sieht das afghanische Leben in Deutschland aus? Der Versuch einer Antwort in vier Teilen. Teil 3: Der gute Sohn

Ramin A. im Garten
Ramin A. im Garten
© Berthold Steinhilber / Laif
Er war 13 Jahre alt, als er sich auf den Weg nach Deutschland machte. Heute studiert er Informatik. Ramin A. hat sich sein ganzes Leben lang nur auf sich selbst verlassen können. Er erzählt von einem einsamen Leben in Deutschland.
Ingrid Eißele

Ramin A. ist mit dem Fahrrad zum Treffpunkt gekommen. Auf der Brusttasche seiner Jacke steht sein Name, sie stammt aus der Ausbildungszeit bei einem schwäbischen Mittelständler. Dort ließ er sich drei Jahre lang zum Industriemechaniker ausbilden, paukte im Anschluss ein Jahr lang für die Fachhochschulreife und studiert nun Software- und Medieninformatik an der Hochschule in Esslingen. Ein Vorzeige-Flüchtling.

Im Jahr 2011 flüchtete er aus Afghanistan, durch den Iran, die Türkei, Griechenland und Italien, bis er im Oktober 2014 nach Deutschland kam. Seitdem sorgte er für sich selbst. Und für seine Familie in Afghanistan. Ein Gespräch über das Leben in Deutschland, den Traum seines Lebens und nicht enden wollende Verantwortung.

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