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Hitzewelle Die besten Schlaf-Tipps: So kommen Sie entspannt durch die heißen Nächte

Schlafen bei Hitze - Mann wacht nach kurzer Nacht auf
Mindestens ein Drittel aller Deutschen quält sich derzeit durch die tropischen Nächte. Wir geben Tipps, wie Sie besser in den Schlaf finden – und entspannter wieder aufwachen.
© Christin Klose / Picture Alliance
Etwa ein Drittel aller Deutschen quält sich bei der aktuellen Hitze mehr schlecht als recht durch die tropischen Nächte. Mit diesen Tipps finden Sie nicht nur besser in den Schlaf – sie stehen auch entspannt wieder auf.

Der Juni 2019 ist schon jetzt der wärmste Juni in Deutschland seit Beginn der Wettermessungen. In vielen Regionen hüpfte das Thermometer zuletzt locker über die 30-Grad-Marke, zum Teil kletterte es auf mehr als 35 Grad, mit 39,3 Grad wurde gar ein neuer Juni-Rekord registriert. Sonnenanbeter jubeln, ältere Menschen stöhnen. Doch nachts dürfte derzeit auch den größten Fans des heißen Sommers das Lachen vergehen. Denn die Luftmassen sind derart heiß, dass Meteorologen schon zum Wochenstart mehrere tropische Nächte ankündigten. Und so schwitzt sich zurzeit halb Deutschland unruhig durch die Nacht.

Was tun – fragen sich viele, die sich morgens trotz sperrangelweit geöffnetem Fenster nassgeschwitzt und todmüde aus den Laken quälen. Der stern hat einige Tipps zusammengetragen, die dabei helfen sollen, auch in tropischen Nächten erholsam zu schlafen. 

1. Angenehmes Raumklima schaffen

Bei Außentemperaturen von 35 Grad und mehr ist es nahezu unmöglich, das Schlafzimmer auf eine ideale Temperatur herunter zu kühlen. Dennoch: Sperren Sie die heiße Luft so gut es geht aus und lassen sie die zumindest noch halbwegs kühle Morgenluft rein. Versuchen Sie den sogenannten Treibhauseffekt zu vermeiden, indem Sie die Schlafzimmer mit Rollos oder Rolladen abdunkeln. Denn ist die heiße Luft einmal im Raum, kommt sie durch die Fenster nicht wieder raus.

2. Lauwarm abduschen 

Duschen Sie sich kurz bevor Sie ins Bett gehen kurz mit lauwarmem Wasser ab. Nur wenn Sie warm duschen, öffnen sich die Hautporen und die über den Tag aufgestaute Hitze kann besser entweichen. Sie brauchen sich danach auch nicht komplett trocken rubbeln. Tupfen Sie sich nur etwas ab, denn klatschnass sollten Sie auch nicht ins Bett krabbeln. Möglicherweise fangen Sie sich sonst eine Erkältung ein.

3. Schlafräume abdunkeln

Dunkeln Sie die Räume, in denen Sie schlafen so gut es geht ab, ohne die Frischluftzufuhr zu stoppen. Denn Licht ist eine Art natürlicher Wecker. Sobald es hell wird, reduziert der Körper die Produktion des Schlafhormons Melatonin und die Nacht ist – meist unfreiwillig – zu Ende. Als Verdunkler eignen sich außen angebrachte Fensterläden am besten. Ansonsten erfüllen auch sogenannte Verdunklungsvorhänge ihren Zweck.

4. Dünnes Laken, Nachtwäsche aus Leinen

Tauschen Sie Ihre Lieblingsdecke vorübergehend gegen ein dünnes Baumwolllaken. Leichte Nachtwäsche aus Leinen oder Naturseide kühlt nicht nur zusätzlich, sie saugt auch den Schweiß auf. Durchschnittlich landet übrigens pro Nacht ein Liter Schweiß in Kissen, Decke und Schlafanzug. Wer komplett nackt schlafen möchte, sollte sich konsequent zudecken, denn auch hier droht sonst eine Erkältung.

5. Trinken, trinken, trinken

Auch wenn Sie tagsüber auf Ihren Flüssigkeitshaushalt geachtet haben – legen Sie vor dem Schlafen noch einmal etwas nach. Greifen Sie zu warmem Kräutertee (z.B. Melisse). Auch Kirschsaft wird empfohlen. Er enthält viel Melatonin, ein natürliches Hormon, das den Schlaf reguliert und dabei helfen soll, schneller zur Ruhe zu finden. Experten raten zudem, sich bei den aktuellen Temperaturen ein Glas Wasser oder Tee mit ans Bett zu nehmen. 

6. Kühlflasche ans Fußende

Was im Winter mit einer Wärmflasche funktioniert, klappt im Sommer mit dem umgekehrten Effekt. Füllen Sie Wasser in eine Wärmflasche und legen Sie diese für ein paar Stunden in den Kühlschrank. Bevor Sie sich schlafen legen, platzieren Sie die Flasche am Fußende Ihres Bettes.

Quellen: Techniker Krankenkasse, Apotheken-Umschau, DAK Gesundheit

js

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