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Verunsicherung durch Falschmeldungen: Wie Sie Fake-News entlarven können – und wie Sie mit ihnen umgehen sollten

Die sozialen Netzwerken werden derzeit von Fake-News zum Coronavirus regelrecht überschwemmt. Wie Sie diese erkennen können, warum Sie diese keinesfalls weiterleiten sollten und wo Sie stattdessen seriöse Infos bekommen, erfahren Sie hier.

Fake-News zum Coronavirus: Gegenchecken und nicht teilen

Nicht nur bei Facebook kursieren derzeit unzählige Fake-News zum Coronavirus (Symbolbild)

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Viele Menschen sind durch die Coronakrise verunsichert. Die Situation bietet einen Nährboden für Falschnachrichten, mit denen unbelegte Informationen zum Virus und der Krankheit verbreitet werden. Solche Fake-News können gefährlich werden. Einige Tipps zum Erkennen von Fake-News und dem Umgang damit:

Was sind Fake-News?

Durch die bewusste und unbewusste Verbreitung sogenannter Fake-News verbreiten sich Falschmeldungen jeglicher Form. Häufig kursieren sie in sozialen Medien oder Messenger-Diensten. Beispielsweise verbreitete sich schon kurz nach dem Ausbruch des Coronavirus eine Sprachnachricht über Whatsapp, in der angebliche Erkenntnisse der Universität Wien erläutert wurden und vom Einnehmen bestimmter Schmerzmittel abgeraten wurde. Die Medizinische Uni dementierte die Angaben aus der Nachricht daraufhin scharf und bezeichnete sie als Fake-News – aber zu dem Zeitpunkt war die Sprachnachricht bereits unzählige Male geteilt worden. 

Wie lassen sich Falschmeldungen erkennen?

Der Verein Deutschland sicher im Netz appelliert an die Vernunft: "Menschenverstand anschalten", warnt Vereinsgeschäftsführer Michael Littger. Wenn eine Aussage seltsam wirkt oder auch extrem lustig ist, seien Zweifel an der Seriosität angebracht.

Bei Fake-News seien die Informationen häufig vage und unvollständig, erläutert der Verein weiter. Beispielsweise fehlen demnach oft wichtige Details wie die Quelle, Namen und Orte, und es wird auf Formulierungen wie "ein Arzt" ausgewichen. Auch lohnt sich den Empfehlungen des Vereins zufolge die Frage, wer von einer Meldung profitieren könnte – bei einer einseitigen Meldung kann es sich auch um Lobbyarbeit handeln.

Wie sollte man mit Falschinformationen zum Coronavirus umgehen?

Bei Verdacht auf Fake-News sollten entsprechende Meldungen auf keinen Fall weitergeleitet oder anderweitig verbreitet werden. Falsche Gesundheitsinformationen können extrem gefährlich sein.

Außerdem gibt es bei Diensten wie Facebook, Instagram oder Twitter die Möglichkeit, Inhalte zu melden. Diese werden dann gegebenenfalls gelöscht. Darüber hinaus rät der Verein dazu, Menschen oder Institutionen darauf aufmerksam zu machen, wenn sie Teil einer Falschmeldung sind – wie im Fall der Wiener Uniklinik.

Wo gibt es seriöse Informationen?

Gerade bei vermeintlich exklusiven Meldungen aus sozialen Netzwerken oder Nischenportalen sei grundsätzlich Vorsicht geboten, warnt der Verein. "Echte Meldungen werden hingegen meist von seriösen Nachrichtenportalen aufgegriffen", erläutert Littger. Es ist also immer sicherer, bekannte und seriöse Medien aufzusuchen und zu überprüfen, ob diese ebenfalls über das Thema berichten.

Aber auch Behörden veröffentlichen aktuell regelmäßig online den jüngsten Kenntnisstand zur Coronakrise. Seriöse Quellen sind beispielsweise örtliche Gesundheitsämter, das Robert-Koch-Institut, das Bundesgesundheitsministerium und die Weltgesundheitsorganisation WHO.

mod / AFP

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