Dauererschöpfung Die Krankheit Fatigue raubt die Lebenskraft. Patienten können nun auf bessere Hilfe hoffen – auch durch Corona

Odette Helbig mit geschlossenen Augen
"An Wochenenden lag ich völlig erschöpft auf dem Sofa": Anfangs glaubten die Ärzte, Odette Helbig habe einfach zu viel Stress
© Monika Keiler
Bleierne Müdigkeit und Erschöpfung sind für einige Menschen ein Dauerzustand. Sie leiden unter Fatigue – und müssen sich oft noch dafür rechtfertigen. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse und Leitlinien könnten ihnen nun helfen.

"Schon die tägliche Dusche ist für mich eine Kraftanstrengung", sagt Sonja Roth. Die Krankenschwester hat sich von einer schweren Corona-Infektion im Januar 2021 nicht wieder erholt und leidet seitdem am Chronischen Fatigue-Syndrom (CFS). Früher arbeitete sie in Vollzeit als Pflegedienstleitung in einem Altenheim und hatte darüber hinaus noch Energie für ihre Familie, den Haushalt, Unternehmungen, Weiterbildungen und Sport. Jede Woche fuhr sie über 150 Kilometer mit dem Mountainbike durch die Berge. Ein Power-Leben. Und mittlerweile ein weit entfernter Traum für die 44-Jährige aus der Nähe von Freiburg.


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