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Ebola, Zika & Co.: Bill Gates bildet Allianz im Kampf gegen Seuchen

Bill Gates, der reichste Mensch der Welt, hat gemeinsam mit einigen Regierungen sowie der Wellcome-Stiftung eine neue Allianz gebildet. Ziel dieser soll die Bekämpfung von Epidemien wie Ebola und Zika sein.

Bill Gates gilt als der reichste Mann der Welt

Bill Gates ist dafür bekannt, gemeinsam mit seiner Frau Melinda in gemeinnützige Projekte zu investieren.

-Gründer hat zum Kampf gegen Seuchen, wie Ebola oder dem Zika-Virus, ein finanzkräftiges Bündnis mit der Wellcome-Stiftung und mehreren Regierungen, darunter auch die Bundesregierung, gegründet.

Das Ziel von CEPI (Coalition for Epidemic Preparedness Innovations) ist es, sichere und effektive Impfstoffe zu entwickeln, wie die Partner am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos bekanntgaben. "Das Ziel ist es, die Reaktionszeit zu verkürzen", sagte Gates dem "Handelsblatt".

Dafür stellen die Bill & Melinda Gates Foundation, Wellcome sowie die Regierungen von Deutschland, Japan und Norwegen 460 Millionen US-Dollar zur Verfügung. Der deutsche Anteil liegt auf ein Jahr gerechnet bei 10 Millionen Dollar. Als erstes sollen je zwei Impfstoffe gegen das Mers-Virus sowie gegen Lassa-Fieber und das Nipah-Virus entwickelt werden.

Bill Gates nennt Ebola und Zika-Virus als Beispiele

"Die Ebola-Krise hat uns schmerzhaft die Lücken im internationalen Gesundheitssystem vor Augen geführt", sagte Bundesforschungsministerin Johanna Wanka (CDU) der Mitteilung zufolge. Nötig sei ein gut vorbereitetes Krisenmanagement. CEPI werde eine Schlüsselrolle in der Vorbeugung von Gesundheitskrisen spielen, zeigte sich Wanka überzeugt.

"Ebola und Zika haben gezeigt, dass die Welt tragischerweise nicht vorbereitet ist, um regionale Ausbrüche zu erkennen und schnell genug zu reagieren, um eine globale Pandemie zu verhindern", sagte Gates.

"Ohne Investitionen in Forschung und Entwicklung werden wir auch auf die nächste Gefahr nicht vorbereitet sein." Der Milliardär und reichste Mann der Welt finanziert mit seiner Stiftung auch den Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Malaria und Tuberkulose.

mrk/DPA

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