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  • Krebs, Aneurysma Bluthochdruck - die Vorsorge-Checkliste für den Mann

Zum Artikel Krebs, Aneurysma Bluthochdruck - die Vorsorge-Checkliste für den Mann
Ab 45: Hose runter Prostata  Nur die wenigsten Männer dürften vor ihrem 40 Geburtstag bei einem Urologen gewesen sein, ab 45 wird es dann Zeit für die Suche nach einem urologischen Facharzt des Vertrauens. Denn neben dem Herzinfarkt zählen Prostatakarzinome zu den häufigsten ernsten Erkrankungen bei Männern. Diese Tumore lassen sich heute sehr gut behandeln, wenn sie rechtzeitig erkannt werden. Das rektale Abtasten mit der Hand wird künftig nicht mehr Teil der Untersuchung sein. Stattdessen wird die Drüse mit einer Ultraschallsonde durchleuchtet. Der Arzt kann so Größenveränderungen, Entzündungen aber auch Krebs erkennen. Ein nicht erkannter Prostatatumor kann in Leber, Lymphknoten, Knochen und die Wirbelsäule streuen. Dort angekommen, ist eine Heilung äußerst schwierig. Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt für Männer ab dem 45 Lebensjahr die Kosten für einen jährlichen Check
Ab 45: Hose runter Prostata
Nur die wenigsten Männer dürften vor ihrem 40 Geburtstag bei einem Urologen gewesen sein, ab 45 wird es dann Zeit für die Suche nach einem urologischen Facharzt des Vertrauens. Denn neben dem Herzinfarkt zählen Prostatakarzinome zu den häufigsten ernsten Erkrankungen bei Männern. Diese Tumore lassen sich heute sehr gut behandeln, wenn sie rechtzeitig erkannt werden. Das rektale Abtasten mit der Hand wird künftig nicht mehr Teil der Untersuchung sein. Stattdessen wird die Drüse mit einer Ultraschallsonde durchleuchtet. Der Arzt kann so Größenveränderungen, Entzündungen aber auch Krebs erkennen. Ein nicht erkannter Prostatatumor kann in Leber, Lymphknoten, Knochen und die Wirbelsäule streuen. Dort angekommen, ist eine Heilung äußerst schwierig. Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt für Männer ab dem 45 Lebensjahr die Kosten für einen jährlichen Check
© Andreas Arnold/ / Picture Alliance
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Gesundheitsvorsorge beginnt bei Männer ab 35
Ab 45: Hose runter Prostata  Nur die wenigsten Männer dürften vor ihrem 40 Geburtstag bei einem Urologen gewesen sein, ab 45 wird es dann Zeit für die Suche nach einem urologischen Facharzt des Vertrauens. Denn neben dem Herzinfarkt zählen Prostatakarzinome zu den häufigsten ernsten Erkrankungen bei Männern. Diese Tumore lassen sich heute sehr gut behandeln, wenn sie rechtzeitig erkannt werden. Das rektale Abtasten mit der Hand wird künftig nicht mehr Teil der Untersuchung sein. Stattdessen wird die Drüse mit einer Ultraschallsonde durchleuchtet. Der Arzt kann so Größenveränderungen, Entzündungen aber auch Krebs erkennen. Ein nicht erkannter Prostatatumor kann in Leber, Lymphknoten, Knochen und die Wirbelsäule streuen. Dort angekommen, ist eine Heilung äußerst schwierig. Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt für Männer ab dem 45 Lebensjahr die Kosten für einen jährlichen Check
Der PSA-Test zur Krebsfrüherkennung
Darmkrebs-Vorsorge: Mit Stuhlprobe ...  Anschaulicher geht es nicht: Das Bild zeigt das begehbare Modell des Darms samt der möglichen Krankheiten. Bei Frauen ist Darmkrebs die zweithäufigste Krebsart, bei Männern die dritthäufigste. Nicht rechtzeitig erkannt endet die Erkrankung in der Regel tödlich. Dabei erkranken Männer früher und häufiger an der der bösartigen Veränderung der Schleimhaut, meist im Dickdarm und im Enddarm. Ihr Risiko steigt zudem mit dem Alter. Bereits ab 50 wird die Vorsorge daher von den Kassen getragen.  Ab 50 sollte man alles fünf Jahre eine Darmspiegelung einplanen. Die Methode ist sehr treffsicher und kann verhindern, dass Darmkrebs entsteht, da schon Vorstufen entfernt werden können. Neben der aufwändigen Darmspiegelung lässt sich mögliches Tumorgeschehen auch über eine Stuhlprobe ermitteln. Beim Arzt bekommt man drei Testkärtchen oder Röhrchen für Stuhlproben. Wird im Labor der Blutfarbstoff Häm im Stuhl nachgewiesen, kann das auf einen Darmtumor hinweisen.  Allerdings kam In Studien heraus, dass der Test rund die Hälfte der Tumoren nicht erkennt. Obendrein schlägt er sehr oft Fehlalarm: Von zehn Untersuchungen mit einem Tumorbefund erweisen sich fünf bis acht später als falsch. Viele Faktoren wie der Verzehr von Blutwurst oder Brokkoli können den Test verfälschen. Trotzdem verhindert er unterm Strich Darmkrebstodesfälle, wenn auch minimal. Immunologische Stuhltests, die selbst bezahlt werden müssen, finden zwar mehr Tumoren, produzieren aber noch häufiger blinden Alarm.
Die Darmspiegelung ist die beste Krebsvorsoge
Schwachstelle der Silver-Surfer ab 65: die Bauchschlagader  Die Hauptschlagader, die Aorta,  ist mit einem Durchmesser von zwei Zentimetern die größte blutführende "Leitung" im Körper. Über sie gelangt das sauerstoffreiche Blut vom Herzen in den Körper. Den Teil der Hauptschlagader, der durch den Bauchraum führt, wird Bauchschlagader genannt. Wenn sich die Bauchschlagader an einer Stelle ausdehnt, spricht man von einem Aneurysma. Meist sind diese Ausbuchtungen harmlos, doch wachsen sie weiter an, können sie reißen – mit letalen Folgen. Der rasche Blutverlust führt binnen Sekunden zur Ohnmacht und zum tödlichen Kreislaufversagen. Eine Rettung gibt es nicht. Das Risiko steigt mit dem Alter. Wer nahe Verwandte mit einem Aneurysma hat, trägt ebenfalls ein höheres Risiko. Die Vorsorge wird per Ultraschall durchgeführt. Sollte ein Aneurysma erkannt werden, lässt es sich operativ behandeln. Seit 2018 ist für Männer ab 65 Jahren die einmalige Ultraschalluntersuchung zur Früherkennung eines Bauchaortenaneurysmas kostenlos.   Wegen ihrer großen Bedeutung wird die Aorta in den Chirurgie-Leitlinien seit Kurzem als eigenständiges Organ geführt.Davon sollen vor allem die Patienten profitieren. Zurzeit wird die Schlagader in vielen Kliniken noch von unterschiedlichen Fachgebieten versorgt: Herzchirurgen operieren den herznahen Teil im Brustkorb, Gefäßchirurgen nehmen die Eingriffe an der Bauchaorta vor. Künftig soll die Therapie in Krankenhäusern gebündelt werden, in denen Ärztinnen und Ärzte besonders viele OPs an der Aorta durchführen, um mehr Routine und eine bessere Versorgungsqualität zu erreichen.
Blasenkrebs – das Risiko für Raucher  Neben Prostatatumoren ist der Blasenkrebs eine der häufigsten Krebserkrankungen bei Männern. Tumore in der Blase werden durch Rauchen begünstigt, sie gelten aber auch als Berufsrisiko für Beschäftigte in Maler- und Lackierbetrieben sowie in der chemisch-pharmazeutischen Industrie durch die dort verwendeten aromatischen Aminen. Da Urin in der Blase direkt mit einem Tumor in Kontakt kommt, ist es wahrscheinlich, dass Tumorzellen, tumorspezifische Proteine oder andere Signal Moleküle mit dem Harn ausgeschieden werden. Diese als Marker bezeichneten Stoffe lassen sich mit einem Test nachweisen. Der Test wird nicht von den gesetzlichen Kassen getragen.
Raucher sollten zur Krebsvorsorge gehen
Alle zwei Jahre Augen auf!  Auch wer keine Brille trägt sollte ab 40 regelmäßig zum Augenarzt. Die meisten Augenerkrankungen bleiben lange unbemerkt, vor allem wenn sich die Sehleistung sehr langsam verschlechtert. Kontrolliert werden Anzeichen für den Grünen Star und Grauen Star sowie Netzhautablösungen oder Löcher in der Netzhaut. Ab dem 60 Lebensjahr kommt die Vorsorge der altersbedingte Makuladegeneration AMD hinzu. Sie ist eine der häufigsten Ursachen für eine dramatische Einschränkung der Sehfähigkeit bis hin zu Erblindung. Diabetiker sollten ohnehin jährlich zu Kontrolle, da Diabetes unter anderem die Netzhaut schädigt. 
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