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"Die Diagnose": Brille im Mund: Eine ältere Frau wirkt verwirrt und redet verwaschen - ein Schlaganfall ist es nicht

Eine ältere Frau wirkt unbeholfen, ihre Familie macht sich Sorgen. Hat sie zu wenig getrunken - oder gar einen Schlaganfall gehabt? Die Ärzte tappen im Dunkeln. Dann macht eine Krankenschwester eine seltsame Beobachtung.

Die ältere Dame kommt in Begleitung ihres Sohnes in die Notaufnahme. Tüdelig sei seine Mutter geworden, irgendwie stehe sie neben sich, berichtet der Sohn. Und auch die ältere Dame berichtet über Beschwerden: In ihrer rechten Hand habe sie nicht so viel Kraft. Ihr fällt es schwer, die Knöpfe ihrer Bluse zuzumachen.

Den Ärzten fällt auf, dass die 82-Jährige leicht verwaschen spricht. Es ist Sommer, und die Mediziner glauben, den Grund für die Beschwerden zu kennen: Womöglich hat die Dame zu wenig Wasser getrunken. Flüssigkeitsmangel tritt bei älteren Menschen im Sommer häufiger auf. Er kann zu Verwirrtheit führen.

Die Frau bekommt Infusionen und wird untersucht. Die Ärzte wollen noch eine mögliche Ursache ausschließen: Die undeutliche Sprache und die schwächere Hand können Symptome eines Schlaganfalls sein. Doch die Untersuchungen sind unauffällig. Die alte Dame scheint vollkommen gesund - nichts deutet auf einen Schlaganfall hin.

Nach drei Tagen im Krankenhaus soll die Frau in eine Reha entlassen werden. Doch kurz vor dem Abschlussgespräch macht eine Krankenschwester eine seltsame Beobachtung. Sie informiert unverzüglich den Arzt - und rettet der Patientin damit wohl das Leben.

Der Podcast "Die Diagnose" mit Dr. Anika Geisler erscheint alle zwei Wochen - auf Audio Now, der neuen Plattform von RTL Radio Deutschland, und auf Spotify und iTunes. Bislang sind in der Reihe erschienen:

  • Gefährlicher Engpass: Eine Frau hat Schmerzen im Kreuz, läuft unsicher und verletzt sich immer häufiger bei Stürzen. Ein Arzt stellt fest, was seit Jahren versäumt wurde.
  • Schleichender Verfall: Ein Maurermeister leidet plötzlich an Fieberschüben. Schließlich wird das Herz immer schwächer. Die Ärzte wissen keinen Rat und gehen vom Schlimmsten aus. 
  • Überbleibsel aus der Zeit im Mutterleib: Er übergibt sich, ihm ist schwindlig und er klagt über heftige Bauchschmerzen. Ein Zehnjähriger leidet seit zwei Jahren unter wiederkehrenden und rätselhaften Symptomen. Ein Ultraschall bringt schließlich Licht ins Dunkel.
  • Bedrohliche Schwäche: Ein Kellner hat Schmerzen in der Brust - ein Infarkt ist es nicht. Schließlich kann eine Rheumatologin dem Mann in kürzester Zeit helfen.
  • Wasser marsch! Ein älterer Mann hat Gedächtnisprobleme und läuft in Trippelschritten. Seine Familie ist besorgt: Hat er Alzheimer? Oder Parkinson? Schließlich kann ihm ein Neurochirurg helfen - mit einem Schlauch.
  • Geschenk des Himmels: Eine junge Frau soll operiert werden. Bei einer Voruntersuchung macht ihre Gynäkologin eine wundersame Entdeckung: Die Patientin ist Jungfrau - und schwanger.
  • Die Botschaft der Steine: Rasende Schmerzen im Unterleib bringen einen Tennisspieler in die Notaufnahme. Dem Mann kann rasch geholfen werden. Zwei Jahre später aber wiederholt sich der Notfall. Die Ärzte entdecken die Ursache – sie sitzt an einer ganz anderen Stelle.
  • K.o. durch Lachs: Ein Mann bricht mehrmals nach Mahlzeiten zusammen. Hat er eine Fischallergie? Die Ehefrau hilft, den Fall zu lösen - und rettet ihrem Gatten damit das Leben.
  • Die klärende Massage: Ein Taucher wird unter Wasser ohnmächtig und überlebt knapp. Was war der Auslöser? Ein Arzt glaubt die Antwort zu kennen - als Beleg dient ein spektakulärer Test. 
  • Mahlzeit: Einer Frau vergeht der Appetit auf Braten – wegen eines verhängnisvollen Stiches.
  • Therapie: Currywurst-Pommes: Er kann sich nicht bewegen, nicht blinzeln, nicht sprechen: Seit vielen Jahren leidet ein Mathematiker unter täglichen Lähmungsattacken. Droht er, in ein Wachkoma zu fallen? Das Mathe-Genie hilft schließlich selbst dabei, den Fall zu lösen.
  • Plötzlich hat sie eine Stimme: Ein kleines Mädchen hat seit ihrer Geburt Probleme mit der Stimme. Sind die Stimmbänder überlastet? Erst als die Mutter von den häufigen Bauchschmerzen erzählt, kann der Arzt die richtige Diagnose stellen.
ikr

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Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.