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"Die Diagnose": Die Botschaft der Steine: Jung, sportlich - und krank

Rasende Schmerzen im Unterleib bringen einen Tennisspieler in die Notaufnahme. Dem Mann kann rasch geholfen werden. Zwei Jahre später aber wiederholt sich der Notfall. Die Ärzte entdecken die Ursache – sie sitzt an einer ganz anderen Stelle.

Podcast Die Diagnose

Eben hatte er noch auf dem Tennisplatz gespielt, nun saß er in der Notaufnahme eines Krankenhauses: Der Mann, Anfang 40, krümmte sich vor Schmerzen - sie zogen vom Unterbauch bis in die Oberschenkel. Hatte sich der Mann womöglich beim Tennisspielen verletzt? Darauf deutete nichts hin. Er hatte sich weder gezerrt, noch etwas geprellt oder gebrochen.

Das Leiden des Mannes kam von innen: Ein Harnleiterstein war auf dem Weg Richtung Blase steckengeblieben und plagte den Mann. Solche mineralischen Steine treten vor allem bei älteren Menschen, die zu wenig trinken, was das Auskristallisieren der Steine begünstigt. 

Dem Mann wird schnell geholfen: Er bekommt krampflösende Mittel verabreicht, und der Stein wird mithilfe eines Stoßwellengeräts zertrümmert. Die Schmerzen verschwinden.

Doch zwei Jahre später macht sich erneut ein Stein auf den Weg Richtung Blase und bleibt stecken. Die Ärzte werden stutzig: Für wiederkehrende Harnleitersteine ist der Mann eigentlich zu jung. Schließlich operiert ein Arzt an einem Ort, der weit vom Zentrum des Schmerzes entfernt liegt - und löst damit das Problem.

Hören Sie den ganzen spannenden Fall in der neuen Podcast-Folge:

Der Podcast "Die Diagnose" mit Dr. Anika Geisler erscheint alle zwei Wochen - auf Audio Now, der neuen Plattform von RTL Radio Deutschland, und auf Spotify und iTunes. Bislang sind in der Reihe erschienen:

  • Gefährlicher Engpass: Eine Frau hat Schmerzen im Kreuz, läuft unsicher und verletzt sich immer häufiger bei Stürzen. Ein Arzt stellt fest, was seit Jahren versäumt wurde.
  • Schleichender Verfall: Ein Maurermeister leidet plötzlich an Fieberschüben. Schließlich wird das Herz immer schwächer. Die Ärzte wissen keinen Rat und gehen vom Schlimmsten aus. 
  • Überbleibsel aus der Zeit im Mutterleib: Er übergibt sich, ihm ist schwindlig und er klagt über heftige Bauchschmerzen. Ein Zehnjähriger leidet seit zwei Jahren unter wiederkehrenden und rätselhaften Symptomen. Ein Ultraschall bringt schließlich Licht ins Dunkel.
  • Bedrohliche Schwäche: Ein Kellner hat Schmerzen in der Brust - ein Infarkt ist es nicht. Schließlich kann eine Rheumatologin dem Mann in kürzester Zeit helfen.
  • Wasser marsch! Ein älterer Mann hat Gedächtnisprobleme und läuft in Trippelschritten. Seine Familie ist besorgt: Hat er Alzheimer? Oder Parkinson? Schließlich kann ihm ein Neurochirurg helfen - mit einem Schlauch.
  • Geschenk des Himmels: Eine junge Frau soll operiert werden. Bei einer Voruntersuchung macht ihre Gynäkologin eine wundersame Entdeckung: Die Patientin ist Jungfrau - und schwanger.
ikr

Wissenscommunity

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(