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Körperpflege und Ernährung Nach dem Training: So pflegen Sie Ihre Haut gesund

Eine lächelnde Frau duscht
Nach dem Laufen geht es unter die Dusche. Das ist Stress für die Haut. Um sie zu schützen, sollte man auf allzu starke Duschgels und Shampoos verzichten.
© Peopleimages/ GettyImages
Jede Dusche strapaziert die Haut. Die Bestseller-Autorin und Hautärztin Yael Adler rät deswegen dazu, auf allzu viel Seife, Duschgel und Shampoo zu verzichten. Denn sie weiß aus Erfahrung: Wer zu stark schäumt, wird krank.

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Meine Haut ist sehr empfindlich. Um den feinen Säureschutzmantel nicht zu stressen, gilt bei mir in der Dusche die Regel "Weniger ist mehr". Shampoos und Duschgels enthalten oft Duft-, Zusatz- und Konservierungsstoffe, einige davon können reizend wirken oder Allergien auslösen. Vor allem die Abermillionen Bakterien, die auf unserer Haut siedeln und sie gesund halten, können Schaden nehmen. Um sie möglichst wenig zu strapazieren, habe ich fast ein Jahr lang zum Waschen von Haut und Haaren nur Apfelessig benutzt.

Wir leben in einer Welt, die voll ist mit künstlichen Duftstoffen und Konservierungsmitteln. Klar, ein Duschgel steht wochenlang im Regal, es muss haltbar sein. Außerdem soll es noch gut riechen. Frisch nach Apfel, herb nach Sandelholz oder was sonst gerade angesagt ist. Besonders wer regelmäßig läuft oder anderen Sport treibt, wäscht und pflegt die Haut so viel wie vermutlich keine Generation vorher. 

Zu viel Pflege macht die Haut krank

"20 Prozent der Hauterkrankungen sind hausgemacht", sagt die Berliner Hautärztin und Bestseller-Autorin Yael Adler in der neuen Folge unseres Podcast "Sie läuft. Er rennt." Diesmal geht es nämlich um die wichtige Frage: Wie pflege ich als Sportlerin oder Sportler meine Haut am besten? Die erfolgreiche Autorin des Buches "Haut nah: Alles über unser größtes Organ" war Gast für ein Interview bei uns. Kaum jemand kann diese Frage besser beantworten als die erfahrene Dermatologin.

Sie verrät ihre besten Tipps und erklärt, warum zu viel Pflege auf Dauer krank macht. Adler sagt: "Man muss wissen, dass auf unserer Haut Bakterien sitzen, die davon leben, Bestandteile unserer Haut und Schweißpartikel zu zersetzen. Daraus entsteht der Körpergeruch. Ich rate deswegen dazu, eine möglichst steinzeitliche Hautbarriere wiederherzustellen." Wie das genau funktioniert, warum man dafür auch mal drei Wochen auf das Duschen verzichten sollte – all das erklärt sie im Podcast.

Mindestens ebenso wichtig wie die gute Pflege der Haut ist aus Yael Adlers Sicht aber auch eine gesunde Ernährung. Denn: Die Lebensmittel, die wir aufnehmen und deren Reste wir nach der Verdauung wieder ausscheiden, wirken auch auf das Mikrobiom der Haut. Wie genau das funktioniert, hören Sie im Podcast.


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