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Stallpflicht: Geflügel soll wieder hinter Gitter

Zum Schutz vor der Vogelgrippe muss das Geflügel in Deutschland spätestens ab dem 1. März wieder im Stall bleiben. Landwirtschaftsminister Horst Seehofer will die Stallpflicht mindestens bis Ende April beibehalten.

Damit soll während des Vogelzugs ein Einschleppen der gefährlichen Tierseuche verhindert werden. Sollten die Zugvögel früher als üblich kommen, tritt die Eilverordnung noch diesen Monat in Kraft. Bis zum Herbst will Seehofer zudem prüfen lassen, ob Massenimpfungen sinnvoll sind. Seehofer räumte ein, dass die bundesweite Stallpflicht das Geflügel und die Halter erheblich belasten werde. Doch sei die Zwangsmaßnahme angesichts der "horrenden Schäden", die nach einem Ausbruch der Vogelgrippe drohen, erforderlich und angemessen. Eine Differenzierung nach Regionen oder Bundesländern sei unmöglich, sagte der CSU-Politiker. Denn niemand wisse, wo genau die Zugvögel in Deutschland rasten werden.

Kampf gegen illegale Fleischimporte an den Grenzen

In Deutschland gibt es nach Angaben des Bauernverbands einen Geflügelbestand von rund 110 Millionen Tieren, zehn Prozent davon leben in Freilandhaltung. Laut Eilverordnung sind ab 1. März auch Geflügelmärkte verboten, es sei denn, alle Tiere wurden vorher klinisch auf die Vogelgrippe getestet. Weiterhin wird an den Grenzen sowie auf Autobahnen und auf Flughäfen intensiv kontrolliert und nach illegalen Geflügelprodukten - etwa aus der Türkei - gesucht.

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Bereits im Herbst hatte Seehofer eine Stallpflicht erlassen. Wie damals folgte er auch jetzt einer Empfehlung des Bundesforschungsinstituts für Tiergesundheit auf der Insel Riems. Institutsleiter Thomas Mettenleiter betonte, dass nicht der Vogelzug, sondern illegale Importe von lebendem Geflügel und Geflügelprodukten die Hauptgefahr für eine Einschleppung darstellen.

Laut Mettenleiter liegen aus den Zugvögelgebieten in Afrika keine ausreichenden Informationen über eine mögliche Ausbreitung der Seuche vor. Doch sei die Stallpflicht schon wegen der "dramatisch verschärften Situation" in der offenbar von West bis Ost verseuchten Türkei geboten. Dort machen viele Vögel einen Zwischenstopp. Mettenleiter kündigte an, dass im März und April Wildvögel nach ihrer Ankunft in Deutschland auf Vogelgrippe untersucht werden. Dazu würden tot gefundene oder abgeschossene Tiere verwendet.

Impfung mit Risiko

Das Bundesforschungsinstitut empfahl Seehofer, eine massenhafte Schutzimpfung für Freilandgeflügel zu prüfen und hierzu Studien durchzuführen. Dies sagte Seehofer zu, wies aber auf das Risiko hin, dass geimpfte Tiere zwar nicht mehr an Vogelgrippe erkrankten, aber trotzdem das Virus in sich tragen und weitergeben können. Nach Mettenleiters Angaben verursacht eine Impfung zudem nicht unerhebliche Kosten, weil jedes Tier zwei Mal geimpft werden muss und nachträglich eine Blutkontrolle fällig wird. Das Institut werde wegen der fälligen Studien frühestens im Herbst eine Empfehlung dazu abgeben können.

Aus Sicht des Naturschutzbunds Nabu zielt die neuerliche Stallpflicht ins Leere. Es dürfe nicht vergessen werden, welche negativen Auswirkungen dies mittel- bis langfristig auf die Struktur der Geflügelhaltung in Deutschland haben werde. Sollte es immer wieder solche Verordnungen gebe, sei "mit einer weiteren Konzentration der Geflügelhaltung in agrarindustriellen Tierhaltungsanlagen zu rechnen", erklärte der Nabu.

AP

Wissenscommunity

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(