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Oscars 2019: Olivia Colman: Wer ist die Frau, die mit ihrer Dankesrede alle um den Finger wickelte?

Die Britin ist in Deutschland nur wenigen bekannt, in ihrer Heimat aber ein Star. Bei den Oscars wirkte sie so ehrlich überwältigt und überrascht, dass das Publikum sie sofort ins Herz schloss.

Olivia Colman freute sich ungemein über ihren Oscar

Die englische Schauspielerin Olivia Colman freute sich ungemein über ihren Oscar

Picture Alliance

Sie stand für die meisten Experten wohl eher nicht auf der Liste der Favoriten. Der Oscar als beste Hauptdarstellerin für die britische Schauspielerin Olivia Colman ("The Favourite") überraschte aber nicht nur Filmkritiker und Showbiz-Profis, sondern auch die 45-Jährige selbst ungemein. Ihre Aufregung war aber eine gute Sache – denn dank ihr lieferte Colman die wohl charmanteste Dankesrede des Abends ab.

Während man ihren Namen international kaum kennt, ist Colman in ihrer Heimat Großbritannien eine unheimlich beliebte und populäre Schauspielerin. Sie startete dort als Komikerin, spielte in der Sketch-Show "Bruiser" neben Martin Freeman ("Sherlock", "Fargo") und dem Komiker-Duo David Mitchell und Robert Webb und später auch in der kultigen Comedy-Serie "Peep Show". Komische Rollen hinderten sie aber nicht daran, auch immer wieder ins ernstere Fach zu wechseln – etwa als Ermittlerin in der Krimiserie "Broadchurch". 

Olivia Colman kann lustig und ernsthaft

Trotz ihres Erfolges in England ist ein Oscar aber natürlich noch einmal eine ganz andere Hausnummer. Auf etwas wackligen Knien, aber mit einem breiten Lächeln kam Olivia Colman – von ihren Freunden "Collie" genannt – aufs Podium, um die Trophäe anzunehmen. Dann strahlte sie in die Runde: "Ist das stressig! Das ist so witzig! Ich hab einen Oscar“, begann sie ihre Ansprache. Das Publikum fühlte mit der Britin. Die musste erst einmal nach Worten ringen. 

Als sie sich etwas gefasst hatte, bedankte sie sich erst einmal bei ihren Kollegen, die bei "The Favourite" mitgewirkt hatten: Regisseur Yorgos Lanthimos und den Schauspielerinnen Rachel Weisz und Emma Stone. Nach dem herzlichen Dank kam eine ebenso herzliche Entschuldigung – bei Glenn Close, die in derselben Kategorie für den Oscar nominiert war ("Die Frau des Nobelpreisträgers") und leer ausging. "Glenn Close, du bist schon so lange mein Idol – und das ist nicht so, wie ich es wollte. Du bist wunderbar und ich liebe dich sehr.“ Das Publikum musste über diese ehrlichen Worte lachen. Auch Glenn Close winkte nur vergnügt ab.

"Das hier wird nicht nochmal passieren!"

Und weil Familie natürlich das Wichtigste ist, gab's zum Schluss noch ein paar offene Worte an Colmans drei Kinder: "Ich hoffe, sie schauen zu, denn das wird nicht nochmal passieren!" Das bleibt allerdings abzuwarten – die sympathische 45-Jährige hat ganz sicher das Potenzial, uns auch in Zukunft noch mit spannenden Projekten zu überraschen.

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wt
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(