1962
Janosch arbeitet als freischaffender Künstler. Viel später, da lebt er schon lange auf Teneriffa, schreibt er:
„Meine vorgeblichen Werke sollen nicht mehr sein, als die Spur des Vogels am Himmel, quer durch mein Fenster, der zur nächsten Insel fliegt, man sieht sie nicht. Die meisten meiner Werke sieht man nicht, weil ich sie nicht gemalt habe. Es gibt mehr von diesen als von den andern. Ich hatte keinen Platz, sie unterzubringen, ich mochte auch oft aus der Hängematte nicht aufstehen, und ich dachte dann: was der Vogel an den Himmel kratzt, sieht man auch nicht mit diesen Augen, die wir hier haben.“
Auszug aus dem Text „Ich der Herr Janosch oder meine vorgeblichen Werke (oder die Freiheit auf die Spitze treiben)“ in „Janosch – Leben & Werk“, Merlin-Verlag.
Janosch arbeitet als freischaffender Künstler. Viel später, da lebt er schon lange auf Teneriffa, schreibt er:
„Meine vorgeblichen Werke sollen nicht mehr sein, als die Spur des Vogels am Himmel, quer durch mein Fenster, der zur nächsten Insel fliegt, man sieht sie nicht. Die meisten meiner Werke sieht man nicht, weil ich sie nicht gemalt habe. Es gibt mehr von diesen als von den andern. Ich hatte keinen Platz, sie unterzubringen, ich mochte auch oft aus der Hängematte nicht aufstehen, und ich dachte dann: was der Vogel an den Himmel kratzt, sieht man auch nicht mit diesen Augen, die wir hier haben.“
Auszug aus dem Text „Ich der Herr Janosch oder meine vorgeblichen Werke (oder die Freiheit auf die Spitze treiben)“ in „Janosch – Leben & Werk“, Merlin-Verlag.
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