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Podcast MONO: Zwischen Hass-Botschaften und Schrebergarten: So lebt der Politiker Karamba Diaby mit Rassismus

Als Karamba Diaby 2013 für die SPD in den Bundestag einzieht, gilt das als kleine Sensation. "Ein Armutszeugnis für Deutschland", findet der SPD-Politiker mit Wurzeln im Senegal. Im Podcast MONO erzählt er von seinem Weg in die Politik.

Karamba Diaby Podcast Mono

Karamba Diaby liebt Ostdeutschland, Kleingartenanlagen und Eisbein mit Sauerkraut. Er lebt seit mehr als 30 Jahren in Deutschland.

Karamba Diaby ist 56 Jahre alt und sitzt seit 2013 für die SPD im Bundestag – als erster deutscher Politiker mit afrikanischen Wurzeln. Aufgewachsen ist er als Vollwaise im Süden des Senegal. In den 80er-Jahren kam er zum Studieren über Leipzig nach Halle, wo er bis heute lebt.

In Sachsen-Anhalt hat es Diaby jedoch nicht leicht. Die SPD holte hier bei der vergangenen Bundestagswahl nur etwas mehr als 14 Prozent der Zweitstimmen. Oft muss sich Diaby zudem rassistischen Beschimpfungen der rechten Szene entgegenstellen. Dabei nennt Diaby Halle und Deutschland seine "Heimat" und sein bevorzugter Aufenthaltsort ist die Kleingartensiedlung am Stadtrand. Er ist verheiratet und hat drei Kinder. In der neuen Folge von MONO, einem Podcast von Deezer in Kooperation mit stern, spricht er über seine Erfahrungen mit Rassismus.

 

Und das sagen die Macher von MONO über die Folge:

"Wir haben Diaby mehrfach interviewt und in Berlin und Halle begleitet. Während der Politiker in seinem Berliner Büro angespannt und betont sachlich wirkte, haben wir ihn in Halle wirklich kennengelernt. Hier ist Diaby seit mehr als 30 Jahren, meistens zu Fuß, unterwegs. Auf dem Markplatz kennt ihn fast jeder und auch wenn sich die Veranstaltungen des SPD-Ortsverbandes Halle nicht gerade durch Optimismus und Lebensfreude auszeichnen: Diabys donnerndes Lachen ist schon von Weitem zu vernehmen."

Autoren: Jan Aleksander Karon, Tassilo Hummel

Musik: Moussa Coulibaly

Sounddesign: Erhan Kobak

Alle Infos zu den Autoren und der Idee hinter dem Podcast gibt's hier:

Den Podcast finden Sie übrigens auch auf deezer und ITunes

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.