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MTV Video Music Awards: Emotionale Reden, schräge Auftritte: Die Tops und Flops der VMAs

Lorde sang nicht, Taylor Swift kam nicht: Bei den MTV Video Music Awards ging es dieses Jahr ruhiger und politischer zu. Ein paar kleine Aufreger gab es aber doch. Die Tops und Flops.

Früher twerkte Miley Cyrus halbnackt oder kuschelte Britney Spears mit einer Schlange auf die Bühne, dieses Jahr fehlte der richtig große Aufreger: Die Verleihung der MTV Video Music Awards am Sonntagabend war ruhiger als sonst - dafür viel politischer. Und das stand der Spaß-Veranstaltung ziemlich gut. Die Tops und Flops der Musik-Show:

FLOP: Die Moderation von Katy Perry

Ihre musikalischen Live-Auftritte waren okay,  aber der Rest von Katy Perrys Moderation war ziemlich belanglos. Die Witze wollten einfach nicht zünden. Dabei kam sie sogar in einem Astronautenkostüm von der Decke geflogen. Ihr Kommentar dazu: "Mein Pipi-Beutel ist ziemlich voll". Mhm, ja. 

TOP: Statements gegen Trump

Donald Trump verbietet Transgender-Personen den Zugang zum Militär? Bei MTV sind sie willkommen:  


Später trat die Mutter der bei den rechtsextremen Ausschreitungen in Charlottesville getöteten Frau Heather Heyer auf die Bühne, sprach sich gegen Rassismus und Diskriminierung aus. Auch Paris Jackson wurde in einer kurzen Rede deutlich gegen Rassisten: "Wir haben null Toleranz für ihre Gewalt, ihren Hass, ihre Diskriminierung!"

FLOP: Taylor Swifts Video-Premiere

Die Fans von Taylor Swift wurden enttäuscht: Die 27-Jährige ließ sich nicht auf der Bühne blicken und war auch nicht im Publikum zu sehen. Wollte sie nicht neben Erzfeindin Katy Perry auftreten? Swift war trotzdem bei der Show präsent: Das Video zu ihrer neuen Single "Look What you Made Me Do" feierte Premiere. Leider wirkte ihre angebliche Neuerfindung darin irgendwie bekannt - spätestens seit ihrem preisgekrönten "Bad Blood"-Clip wissen doch alle, dass Swift auch böse kann.


TOP: Jared Letos emotionale Rede

Mit Chester Bennington von Linkin Park und Chris Cornell von Soundgarden hat die Musikszene dieses Jahr gleich zwei talentierte Sänger an psychische Krankheiten verloren. In einer schlichten Rede gedachte Jared Leto seiner verstorbenen Weggefährten und appellierte an alle Zuschauer, die Hoffnungslosigkeit verspürten: "Ihr seid nicht alleine. Die größten Durchbrüche im Leben liegen hinter den dunkelsten Tagen."


FLOP: Lordes stummer Tanz

Der Auftritt von Lorde sorgte für die größte Verwirrung: Die Sängerin kam mit einem Kassettenrekorder auf die Bühne, drückte Play und begann dann stumm mit einem Ausdruckstanz. Und der war noch nicht einmal besonders gut. Auf Twitter erklärte sie später, dass sie eine schwere Grippe habe - vielleicht konnte sie deshalb nicht singen.


TOP: Die Promi-Dichte

Eines muss man den MTV Video Music Awards lassen: Sie ziehen noch immer die Stars an. Von Miley Cyrus über Heidi Klum bis zu Pink, die den Preis für ihr Lebenswerk bekam, waren alle da. Und der rote Teppich bot daher wie immer viel zum Gucken.


sst