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"Toni Erdmann": Sandra Hüller über Oscar-Trubel: "Ich raste nicht gern aus"

Oscar-Nominierung, begeisterte Kritiken, Preisregen - und mittendrin Sandra Hüller. Seit die deutsche Komödie "Toni Erdmann" Furore macht, steht die Schauspielerin im Mittelpunkt. Und reagiert erstaunlich nüchtern auf den Trubel.

Sandra Hüller

Sandra Hüller bei der Eröffnungs-Gala der Berlinale und im Kinohit "Toni Erdmann".

Es ist eine Rolle, die im Gedächtnis bleibt: Wenn Sandra Hüller in "Toni Erdmann" als verklemmte Unternehmensberaterin an ihre Grenzen geht, dann ist das fast schmerzhaft komisch. Die deutsche Komödie ist der Überraschungserfolg des Jahres, wurde beim Europäischen Filmpreis gleich fünf Mal ausgezeichnet und ist für einen Oscar als bester fremdsprachiger Film nominiert.

Denn sogar die Amerikaner sind verrückt nach der ungewöhnlichen Vater-Tochter-Geschichte mit Hüller und Peter Simonischek in den Hauptrollen. Laut US-Branchendiensten ist ein amerikanisches Remake mit Jack Nicholson und Kristen Wiig bereits in Planung - auch, wenn Hüller das noch als Gerücht abtut. "Ich weiß nicht, ob das wirklich stimmt. Aber das ist toll, sollen sie mal machen, ich bin gespannt", sagte sie bei der Eröffnungs-Gala der Berlinale zum stern

Ein bisschen Überfordung sei der Erfolg von "Toni Erdmann" auch

Der riesige Erfolg des Films kam für die 38-Jährige überraschend. "Auf so etwas kann man sich nicht vorbereiten. Das ist schön und ist auch ein bisschen eine Überfordung. Es wirft das Leben durcheinander - aber irgendwann ist es auch wieder vorbei, das wissen wir ja auch alle", sagte sie und wirkte betont nüchtern dabei. "Ich raste nicht gern aus wegen Sachen", gab sie zu. 

Ein Kleid für die Oscar-Verleihung hat Sandra Hüller - die zur Berlinale in einem Dress der französischen Luxusmarke Chloé kam - noch nicht ausgesucht. Und auch auf eine Rede wird sie sich nicht vorbereiten - denn die würde im Fall eines Gewinns Regisseurin und Drehbuchautorin Maren Ade halten.

Aber die Aussicht auf einen Oscar ist nicht das, was Hüller am meisten freut. "Das Tollste daran ist, dass er immer noch im Kino läuft," findet sie. Beruflich hätte sich für sie bisher noch gar nichts für sie verändert seither. "Ich konnte mich vorher auch nicht beschweren", sagte sie.

Trotzdem kann Sandra Hüller den Preisverleihungs-Trubel auch ein klein wenig genießen: Zur Berlinale reiste sie privat an und freute sich auf einen Abend mit Freunden.

Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.