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"Wer wird Millionär?": Peinlich! Sportreporter scheitert an Klitschko-Frage

Er schaffte es bis zur 16.000-Euro-Frage - und scheiterte grandios: "Wer wird Millionär?"-Kandidat Philipp Nagel fiel auf 500 Euro zurück. Dabei hätte der Sportreporter die Antwort auf Frage von Günther Jauch wissen können.

Philipp Nagel und Günther Jauch

Da strahlte der "Wer wird Millionär?"-Kandidat noch: Philipp Nagel mit Moderator Günther Jauch

Mit den Klitschko-Brüdern ist das so eine Sache. Viele können die beiden nicht auseinander halten. Ist Vitali der Bürgermeister von Kiew oder Wladimir? Und wer stand bis vor kurzem noch im Boxring? Eigentlich dürfte zumindest diese Frage für einen Sportreporter kein Problem sein. Denkste!

Kandidat Philipp Nagel scheiterte am Montagabend in der RTL-Quizshow "Wer wird Millionär?" an einer Klitschko-Frage. Dabei lief es für den Sportreporter des Bayerischen Rundfunks zunächst ganz gut. Der 30-Jährige kämpfte sich bei Günther Jauch problemlos bis zur 8000-Euro-Frage durch. Doch mit der ersten Sportfrage begannen die Probleme.

Sportfrage bringt Sportreporter ins Straucheln

"Was wurde im September zum ersten Mal seit 1921 wieder doppelt vergeben?", wollte Günther Jauch wissen und stellte die vier Antwortmöglichkeiten zur Wahl:

A: Olympische Spiele
B: Miss-World-Titel
C: Bundestagsdirektmandat
D: Präsidentenamt beim FCB

Nagel schloss das Präsidentenamt und das Bundestagsmandat aus, war sich aber zwischen Olympische Spiele und Miss World nicht sicher. "Von Miss World habe ich keine Ahnung", sagte er. "Ich glaube aber, es ist A." Nagel wollte die Antwort nicht riskieren und wählte den Publikumsjoker. 87 Prozent entschieden sich für die richtige Antwort: A. Denn im vergangen Jahr wurden die Spiele für Paris 2024 und Los Angeles 2028 gemeinsam vergeben.

Günther Jauch gemein

Bei der nächsten Frage kam Kandidat Philipp Nagel dann richtig ins Straucheln. "Wer hat bis zu seinem Rückzug im letzten August insgesamt 5496 offizielle Reden gehalten?", wollte Jauch für 16.000 Euro wissen. Die Antworten:

A: Prinz Philip
B: Wolfgang Bosbach
C: Rüdiger Grube
D: Wladimir Klitschko

Nagel überlegte kurz und sagte dann: "A und D kann ich ausschließen." Doch weil er die richtige Antwort nicht wusste, entschied sich Nagel für den 50:50-Joker. Und siehe da - A und D blieben stehen. "Ja, sehen Sie", rief Jauch. "Aber die beiden wollten Sie ausschließen."

Dann begann das Grübeln. Prinz Philip habe ja keine Reden gehalten, sondern sich immer im Hintergrund der Queen aufgehalten, mutmaßte Nagel. Aber Wladimir Klitschko habe als Bürgermeister von Kiew bestimmt viele Reden halten können. Er entschied sich deshalb für D. Doch das war leider falsch.

Denn der Gemahl von Queen Elizabeth II. hat bis zu seinem Rückzug 2017 in der Tat 5496 Reden gehalten. Hätte man wissen können. Was die falsche Antwort noch schlimmer macht: Wladimir ist nicht der Bürgermeister von Kiew, das ist sein Bruder Vitali. Das hätte Nagel als Sportreporter eigentlich wissen müssen. Schade, er ging mit nur 500 Euro nach Hause. 

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mai