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Interview

Dschungelkönig : "Vieles hat mich genervt": So erlebte Prince Damien die Zeit im Dschungelcamp

Im Dschungelcamp kam Prince Damien immer positiv und entspannt rüber. Im stern-Interview erzählt der Dschungelkönig, wie es für ihn wirklich war - und wie er seine Oma von seiner Teilnahme an der Show überzeugen konnte.

Dschungelcamp 2020: Prince Damien wird zum König gekrönt

Guten Morgen Prince Damien - oder soll ich Sie König nennen?

Nennen Sie mich Prince - der neue Titel ist noch so jung, damit muss ich erst einmal selbst klarkommen.

Zunächst einmal herzlichen Glückwunsch zum Gewinn der Dschungelkrone. Sie haben 2016 bereits "Deutschland sucht den Superstar" gewonnen. Würden Sie dennoch sagen, der Sieg im Dschungelcamp war der größte Erfolg Ihrer Karriere?

Ja, das war der größte persönliche Erfolg meines Lebens. Denn im Dschungel kann man nicht durch Üben und Choreographien punkten, sondern da geht es um Sympathien und um den Menschen an sich. Die Zuschauer denken, ich bin ein guter Mensch und haben für mich gevoted! Das gibt mir Gänsehaut - ich bin da unglaublich dankbar für.

In den zwei Wochen im Dschungel wirkten Sie ausschließlich gut gelaunt und positiv gestimmt. Haben Ihnen die Strapazen gar nichts ausgemacht?

Doch, es war wirklich wie Folter. Wir haben wenig zu Essen bekommen, weil wir wenige Sterne erspielt haben. Und wir konnten wenig schlafen, weil wir Nachtschichten machen mussten. Dazu waren ständig unterschiedliche Charaktere am Herumstreiten. Das hat mir wirklich zu schaffen gemacht. Letzten Endes hat das meine Laune aber nicht getrübt.

Woher haben Sie die Energie genommen?

Die habe ich hauptsächlich aus der Natur genommen und dem ganzen Erlebnis, unter freiem Himmel zu schlafen und Prüfungen zu machen, die ich nicht kannte. Zudem hat mich die Harmonie aufgeladen, die am Anfang herrschte. Wären wir anfangs nicht harmonisch gewesen, wäre das alles ganz anders gelaufen.

Es waren ja einige sehr spezielle Persönlichkeiten dabei, etwa Elena Miras oder Danni Büchner. Hat Sie im Camp wirklich niemand genervt?

Oh doch. Viele Sachen haben mich genervt. Vor allem der Streit zwischen Elena und Sven. Das war wirklich nervenzehrend für mich. Ich habe versucht den Stress abzubauen und zu vermitteln. 

Danni Büchner hat im Dschungelcamp gesagt, Sie hätten im privaten Leben keine Freunde. Hat sie das falsch verstanden oder ist das wirklich so?

Das ist so. Ich habe einen guten Freund, aber sonst habe ich nicht viele Menschen in meinem Privatleben. Ich bin eher die Couchpotatoe, viel alleine - aber auch happy.

Sie kamen im Dschungelcamp ganz anders rüber: Ein unkomplizierter Typ, mit dem eigentlich jeder befreundet sein möchte. Haben Sie zwei Seiten?

Ich hab definitiv zwei Seiten. Ich bin sehr extrovertiert. Ich kann aber auch sehr konservativ und ruhig sein. Das ist im Dschungel jedoch nicht möglich gewesen. Im Alltag bin ich allerdings nicht immer konstant glücklich. 

Ihre ersten Grüße gingen an Ihre Oma. Warum?

Meine Oma ist ein wichtiger Bestandteil meines Lebens. Sie war auch zunächst dagegen, dass ich ins Dschungelcamp gehe. Ich musste sie damit überreden, dass ich die Gage in meinen Rentenfond stecke. Da hat sie ihr Okay gegeben. Es ist mir sehr wichtig, dass die Oma happy ist mit dem, was ich mache. Familie muss zusammenhalten.

Ihr Liebesleben wurde im Dschungelcamp thematisiert. Haben Ihnen die zwei Wochen in Australien einen Kick gegeben, demnächst mal eine Beziehung zu wagen?

Definitiv ja. Jetzt wissen alle wissen, wie ich privat ticke und dass ich auf Jungs und Mädchen stehe. Damit sind Türen geöffnet, dass Menschen in mein Leben treten, die zu mir passen. 

Die Ranger im Dschungel haben es Ihnen besonders angetan. Haben Sie schon eine Telefonnummer bekommen?

Leider noch nicht. Aber ein paar Ranger wollen heute zur Aftershow-Party kommen. Ich glaube, da kann man ein paar interessante Gespräche führen und vielleicht Nummern austauschen.

Wie geht es mit Ihrer Musik-Karriere weiter?

Heute habe ich meinen neuen Song "Easy Breezy" veröffentlicht. Die Erlöse davon werden zu 100 Prozent für Australien gespendet. 

Dazu haben Sie angekündigt, 20.000 Euro von der Siegprämie zu spenden. Geld war also nicht das Motiv für Sie, in den Dschungel zu gehen?

Zumindest nicht das Preisgeld. Für mich war es cool, eine Gage zu bekommen und kostenlos hierherzureisen. Der Spaß an sich - das ist unbezahlbar. Mit der Siegprämie habe ich nicht gerechnet, deshalb möchte ich davon etwas abgeben.

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Sind im Camp dauerhafte Freundschaften entstanden?

Ich hoffe, dass ich mindestens mit fünf der Mitcamper dauerhaft befreundet bleiben kann. Elena fand ich super, Toni Trips und Sonja Kirchberger kannte ich vorher schon. Danni ist mir auch ans Herz gewachsen. Und natürlich Sven. Ich denke, dass diese Fünf länger in meinem Leben bleiben werden. 

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