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Fernseh-Quoten Starkes "Polizeiruf"-Debüt und wachsende "Alm"-Euphorie

Gelungener Einstand: 7,7 Millionen Zuschauer wollten den ersten Fall von Matthias Brandt als Kommissar Hanns von Meuffels (hier mit Anna Maria Sturm) sehen
Gelungener Einstand: 7,7 Millionen Zuschauer wollten den ersten Fall von Matthias Brandt als Kommissar Hanns von Meuffels (hier mit Anna Maria Sturm) sehen
© BR/Martina Bogdahn
Gelungener Einstand für den neuen Münchner "Polizeiruf 110": 7,70 Millionen Menschen wollten den ersten Fall von Matthias Brandt als Kommissar Hanns von Meuffels sehen. Über steigende Zuschauerzahlen freut sich "Die Alm".

Ein Auftakt nach Maß: Der neue Münchner "Polizeiruf 110" mit Matthias Brandt als nordisch-kühlem Kommissar Hanns von Meuffel in der Hauptrolle war am Sonntag die meistgesehene Sendung im deutschen Fernsehen. 7,70 Millionen Menschen wollten die Debüt-Folge "Cassandras Warnung" sehen, bei der Dominik Graf Regie führte. Der Marktanteil betrug 25,4 Prozent, damit sah jeder vierte Zuschauer den ARD-Krimi. Auch beim jüngeren Publikum in der Altersgruppe zwischen 14 und 49 Jahren schnitt der "Polizeiruf" erstaunlich gut ab und erreichte mit 2,01 Millionen Zuschauern einen Marktanteil von guten 16,1 Prozent.

Für ProSieben lief der Sonntagabend ebenfalls erfolgreich: Der Privatsender schickte die Actionkomödie "Hancock" gegen den "Polizeiruf" ins Rennen und landete mit 3,44 Millionen Zuschauern auf dem zweiten Rang. In der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen holte ProSieben mit 21,5 Prozent Marktanteil sogar den Tagessieg.

Die "Alm" profitiert von "Hancock"

Von diesen guten Werten profitierte auch die zweite Folge der Realityshow "Die Alm", die direkt im Anschluss um 22.15 Uhr ausgestrahlt wurde. Im Vergleich zur Auftaktsendung kamen noch einmal 500.000 Zuschauer in der werberelevanten Zielgruppe dazu, was dem Sender einen Marktanteil von 16,5 Prozent bescherte. Beim Gesamtpublikum kam die Promishow auf 2,00 Millionen Zuschauer. Auch hier eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Auftakt: Am Samstagabend wollten zur besten Sendezeit um 20.15 Uhr nur 1,68 Millionen Menschen live mitverfolgen, wie C-Promis wie Ex-"DSDS"-Moderator Carsten Spengemann, Ex-"Topmodel" Gina-Lisa Lohfink und weitere Ex-Irgendwas ihr Quartier in den Bergen Südtirols beziehen. Dort müssen sie die nächsten 14 Tage leben und arbeiten wie vor 100 Jahren.

Die Sendung ist ähnlich angelegt wie das "Dschungelcamp". Auch hier dürfen die Zuschauer nach und nach die Promis rauswählen. Weil die Formate so ähnlich sind, ist der Vergleich der Zuschauerzahlen aufschlussreich: Die RTL-Sendung hatte im Januar Rekordquoten geholt und durchschnittlich 7,62 Millionen Menschen zu später Stunde vor den Bildschirm gelockt. So erfreulich die Zahlen der "Alm" für den Sender bislang sind: Von solchen Höchstwerten ist man noch weit entfernt.

che

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