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Streit geht in die nächste Runde: Aus Rache an Rose McGowan: Asia Argento lässt sich blutiges Messer tätowieren

Sie waren in der MeToo-Debatte enge Verbündete, jetzt sind sie zerstritten. Nach den Anschuldigungen gegen Asia Argento hat sich Rose McGowan von der Italienerin abgewandt - die rächt sich jetzt mit einem Tattoo. 

Asia Argento Rose McGowan

Asia Argento und Rose McGowan waren Freundinnen, jetzt sind sie zerstritten

AFP

Niemand prägte die MeToo-Debatte so sehr wie Rose McGowan und Asia Argento. Die Schauspielerinnen beschuldigen beide Ex-Filmmogul Harvey Weinstein, sie sexuell missbraucht zu haben. Nachdem die Vorwürfe gegen Weinstein im Herbst vergangenen Jahres öffentlich wurden, entstand zwischen den Schauspielerinnen eine enge Freundschaft. Sie demonstrierten gemeinsam für Frauenrechte, gaben Interviews, lobten einander in den sozialen Netzwerken und ließen sich sogar ein Freundschaftstattoo stechen.

Asia Argento und Rose McGowan streiten sich 

Von Freundschaft ist jetzt nur noch wenig übrig. Der Grund: Argento wird selbst sexueller Missbrauch vorgeworfen. Sie soll den Jungschauspieler Jimmy Bennett zum Sex genötigt haben. Da war Bennett erst 17 Jahre alt, Argento 37. Nach US-Recht wäre dies strafbar. Mittlerweile hat die 43-Jährige zugegeben, mit Bennett Sex gehabt zu haben, doch sie sieht sich selbst als Opfer. Er sei "buchstäblich auf mich gesprungen", erzählte sie jüngst in einer italienischen TV-Sendung. 

Vor dem explosiven Interview Argentos vor wenigen Tagen hatte Rose McGowan ihre ehemalige Freundin gebeten, ehrlich zu sein. Auf Twitter verriet McGowan im August, dass sie von dem Sex der beiden wisse. Argento reagierte wütend, veröffentlichte ebenfalls ein Statement, in dem sie McGowan mit rechtlichen Schritten drohte. "Mit aufrichtigem Bedauern gebe ich dir 24 Stunden Zeit, um die schrecklichen Lügen, die du in deinem Statement vom 27. August gegen mich erhoben hast, zurückzuziehen und dich zu entschuldigen", schrieb sie. Dies tat McGowan dann auch. Beruhigt war Argento trotzdem nicht.

Rache-Tattoo 

Jetzt geht der Streit in die nächste Runde. Auf Instagram postete Argento ein Foto aus dem Tattoostudio. Aus dem Punkt, den beide Frauen auf ihren Fußgelenken tätowiert hatten, ließ sie stattdessen ein blutverschmiertes Messer stechen. "Bye bye", schrieb sie dazu und verlinkte McGowan. 

Freundinnen werden die beiden vermutlich nicht wieder. Während sie mit ihren mutigen Aktionen zu Beginn der MeToo-Bewegung für viele positive Veränderungen gesorgt hatten, lenkt ihr öffentlicher Streit jetzt von der relevanten Debatte ab. 

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ls