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Ausverkauf bei Zsa Zsa Gabor: Haus samt Herrin für 28 Millionen Dollar

Das Paar steht kurz vor der Pleite: Prinz Frederic von Anhalt muss die Villa seiner Frau verkaufen. Tapfer führt er Journalisten durch das Anwesen in Bel Air, während Zsa Zsa Gabor nebenan im Schlafzimmer liegt. Auf den Käufer wartet nicht nur eine baufällige Villa.

Von Frank Siering, Los Angeles

Da steht er, der falsche Prinz. Mitten in Bel Air. Die mit Goldschmuck verhängten Hände artig gefaltet, die rote Krawatte farblich passend zum Revert-Tuch im Cordjacket abgestimmt. Der Blick ist gesenkt, das Haar noch ein bisschen schütterer als sonst. Die Sorge von Prinz Frederic von Anhalt steht ihm ins Solarium gebräunte Gesicht geschrieben.

Heute hat der Skandal-Prinz, der sich gerne in den Medien inszeniert, zu sich nach Hause eingeladen. Genauer gesagt in das Haus seiner Frau - der Filmdiva Zsa Zsa Gabor. Die leidgeprüfte 93-Jährige wurde schon mehrfach totgesagt, auch von Ehemann Frederic. Aber sie will einfach nicht sterben. Auch nach ihrer Beinamputation nicht. Deshalb hat der treue Prinz ein Problem. Im Dezember kündigte er an, er wolle nach dem Tod seiner Frau in die deutsche Heimat, "am liebsten irgendwo nach München", zurückkehren, weil "die Amis einfach kein echtes Lebensgefühl entwickeln können". Doch statt sein Playboy-Dasein in Bogenhausen genießen zu können, wachsen ihm jetzt die Rechnungen in Beverly Hills über den Kopf.

Sein Auftrag: "Das Haus muss weg"

"Wir steuern auf den finanziellen Ruin zu", gibt er mit ernster Mine zu, als er die Tür der Nobelvilla seiner Frau für die Presse aufschließt. Der Unterhalt für die 28-Zimmer-Villa mit Pool und Garten verschlingt im Monat 35.000 Dollar, 21.000 Dollar zahlt das Paar an die staatliche Krankenkasse. Geld, das weder er noch die Gabor besitzen. Von Anhalt bleibt deshalb nichts anderes übrig, als der Realität ins Auge zu sehen: "Das Haus muss weg, da führt kein Weg dran vorbei." 28 Millionen Dollar soll es kosten.

Hausführungen übernimmt der adoptierte Prinz dieser Tage selbst - um den Makler zu sparen. Bereitwillig führt er Journalisten durch das Gemäuer, um potentielle Käufer da draußen auf die angestaubte Millionenvilla mit dem Kupferdach aufmerksam zu machen. Gelb getüncht versteckt sie sich hinter grünen Hecken. Innen drin überwiegt der Kitsch.

Es riecht nach Bohnerwachs. In den meisten Räumen hängen Kristallleuchter. Es wimmelt von plüschigen Sofas, die längst keiner mehr benutzt. Auf einem Esstisch stehen fotografische Erinnerungen an bessere Tage. Zsa Zsa mit Ronald und Nancy Reagan, Zsa Zsa mit George Bush, Henry Kissinger und Elizabeth Taylor. Zsa Zsa mit Frank Sinatra, Zsa Zsa mit Dean Martin. "Ach", seufzt der gekaufte Prinz, "was haben wir in diesem Haus früher für tolle Dinner-Partys geschmissen. Alle waren sie hier, alle."

Plüschiger Nippes aus besseren Tagen

Heute wirkt die Villa, die einst von Industrie-Tycoon Howard Hughes gebaut und kurze Zeit gar von Elvis Presley bewohnt wurde, leer und kalt. Die Wände des pastellfarbenen Wohnzimmers sind mit Ölbildern zugehängt. Die meisten zeigen die junge Gabor, stilisiert bis weit über die Kitschgrenze hinaus. Auf einem der vielen Sofas türmen sich unzählige Kissen. "Für jeden Liebhaber eins", witzelt von Anhalt und spielt auf die vielen Liebschaften seiner Frau an. Er nimmt ein ziemlich abgewetztes Seidenkissen in die Hände. "John F. Kennedy", sagt er und blinzelt mit den Augen.

Ob Zsa Zsa damit einverstanden sei, dass der Prinz das Haus zum Verkauf anbiete, will ein Reporter wissen. "Nein, sie will nicht verkaufen, aber wir haben keine Wahl. Wir sind vielleicht berühmt, aber wir sind nicht reich", sagt er - und wirkt trotz seiner aufgesetzten Opulenz ungewöhnlich ehrlich und herzlich.

Ausgerechnet dieser Prinz, der sich als Erbschleicher und Betrüger beschimpfen lassen musste, hält in diesen schweren Tagen zu seiner Frau. Sie ist ein Pflegefall, wird für den Rest ihres Lebens an ihr Bett gefesselt bleiben. Er hält ihre Hand, wenn sie jeden Abend die Game-Shows "Jeopardy" und "Glücksrad" guckt. Er trägt sie zur Toilette, er kämmt ihre Haare. "Das kann eine Krankenschwester doch nicht wirklich. Das muss ich doch machen", sagt er mit fast schon preußischem Stolz, obwohl er doch in Wahrheit am Rhein groß geworden ist.

Vom Balkon im zweiten Stockwerk der Villa fällt der Blick hinaus in die Stadt bis hin zum Ozean. "Zsa Zsa hat es hier auf dem Balkon geliebt", sagt von Anhalt mit gedämpfter Stimme, so als ob die Filmdiva schon nicht mehr unter uns weilen würde. "Es geht ihr nicht gut", fügt er hinzu. In seinen Augen stehen Tränen.

Lebenslanges Wohnrecht für die Gabor

Die ungarische Schauspielerin, die nach einer schweren Entzündung und einer Beinamputation in der vergangenen Woche aus dem UCLA Medical Center entlassen wurde, hat den Lebenswillen noch immer nicht aufgegeben. Noch immer liebt sie es, wenn ihr Mann ihr aus den Klatschblättern vorliest. In einem ist auch ein Foto von ihr. Es zeigt sie auf ihrem riesigen Rokoko-Himmelbett. 24 Jahre ist die Abbildung jetzt alt.

Inzwischen hat der Zahn der Zeit nicht nur an ihr, sondern auch an ihrem Zuhause genagt. Das Kupferdach muss dringend erneuert werden, die Wasserleitungen sind rostig. Seit den 70er Jahren, als die Gabor das Anwesen für 600.000 Dollar gekauft hat, scheint die Zeit in der Villa stehen geblieben zu sein. Es wirkt wie ein Museum mit Relikten aus besseren Tagen.

Trotzdem hofft der falsche Prinz, der die Villa auch auf seiner Website anpreist, auf einen schnellen Verkauf. "Die Rezession im Immobilienmarkt bedeutet in Bel Air gar nichts", sagt er. Angeblich gebe es schon Interessenten aus Russland und China, die unbedingt in dem Haus leben wollten, in dem einst Elvis seine Hüften schwang.

Für 28 Millionen Dollar bekämen die Zsa Zsa gleich frei Haus mitgeliefert. "Ihr muss ein lebenslanges Wohnrecht eingeräumt werden", fordert von Anhalt. Und fügt entschuldigend hinzu: "Wir wohnen ohnehin im Moment nur in zwei Zimmern."

Seine Frau, sie wird von Anhalt auch beim Hausverkauf zur Bürde. Er wird unter diesen Bedingungen viel Glück bei der Käufersuche brauchen. Er weiß das - und lächelt tapfer.

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(