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Vermisster DSDS-Star: "Behauptung über Mobbing weisen wir strikt zurück": Schauspielschule von Daniel Küblböck wehrt sich

Sänger und Schauspieler Daniel Küblböck soll von Bord eines Kreuzfahrtschiffes gesprungen sein. Seine Schauspielschule äußerte sich nun zu den tragischen Ereignissen - und weist die von ihm erhobenen Mobbing-Vorwürfe zurück.

Vermisster "DSDS"-Star: Das bewegte Leben des Daniel Küblböck

Von dem vermissten früheren DSDS-Sänger Daniel Küblböck fehlt noch immer jede Spur. Der 33-Jährige soll am frühen Sonntagmorgen vom Deck des Kreuzfahrtschiffes Aida Luna gesprungen sein. Das Schiff befand sich zum Zeitpunkt des Unglücks auf dem Weg nach Neufundland mit Zielhafen New York. Trotz sofort eingeleiteter Suchmaßnahmen konnte Küblböck bisher nicht gefunden werden.

Nun hat sich die Berliner Schauspielschule geäußert, an der der gebürtige Bayer seit 2015 eine Ausbildung absolvierte. "Wir sind zutiefst bestürzt und geschockt über das Verschwinden unseres Schülers Daniel Kaiser-Küblböck. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie, seinen Freunden und Fans", heißt es in einem auf Facebook veröffentlichten Statement des Europäischen Theaterinstitut e.V. (ETI). Die Privatschule gibt an "zum Schutz der Privatsphäre von Daniel zum jetzigen Zeitpunkt keine Aussagen zu den im Internet kursierenden Gerüchten zu tätigen. Die Behauptung über Mobbing an unserer Schule weisen wir strikt zurück."

Das Facebook-Posting von Küblböcks Schauspielschule

Das Facebook-Posting von Küblböcks Schauspielschule

Hintergrund ist ein von Küblböck Anfang August veröffentlichter Brief, in dem er angeblich von Mobbing gesprochen und dem Institut schwere Vorwürfe gemacht haben soll. Das Schreiben wurde inzwischen wieder gelöscht, kursiert aber im vermeintlichen Wortlaut im Internet. Demnach soll der 33-Jährige von seinen Mitschülern schikaniert worden sein. Zudem habe ihm die Schulleitung die Teilnahme an der Endaufführung verweigert. 

Wurde Daniel Küblböck von der Aufführung ausgeschlossen?

Tatsächlich finden vom 13. bis 16. September 2018 die Abschlussinszenierungen des Stücks "Niemandsland" am ETI in Berlin statt. Eine Ankündigung dazu findet sich auf der Homepage der Schauspielschule. Als Darsteller werden neun Namen genannt  - der von Küblböck ist nicht dabei. Dabei hatte er auf seiner Facebookseite noch ausdrücklich auf das Stück hingewiesen. 

Ein von ihm geplantes Konzert am ETI in Berlin fand ebenfalls nicht statt. Der Auftritt sollte laut Küblböcks Internetseite am 8. September sein und trug den Titel "Schulabschlussfete - Konzert der besonderen Art". Angeblich wurde es von dem 33-Jährigen nach den Mobbingvorwürfen abgesagt und sollte im Herbst nachgeholt werden. Auch für Ende Oktober und Anfang Dezember hatte Küblböck bereits Pläne gemacht. Laut seiner Homepage wollte er Konzerte in Bergisch Gladbach und Münster geben. Den Ticketverkauf bewarb er auf seiner Facebookseite.

Selbst ein Silvesterkonzert in Nürnberg für den Jahreswechsel 2019/2020 kündigte der Künstler schon an. Küblböck machte Pläne, auch für seine Zeit nach der Schauspielschule. "Das Ende meiner Studienzeit am ETI nähert sich mit Riesenschritten und dann heißt es Bewerbungen schreiben und nach Türen schauen, die mich zu neuen Wegen führen", schrieb er etwas im Juli auf Facebook.

Doch dann bestieg er am 29. August, zwei Tage nach seinem 33. Geburtstag, das Kreuzfahrtschiff Aida Luna mit Ziel New York. Nach elf Tagen auf See sprang er wohl ungefähr 100 Seemeilen (etwa 185 Kilometer) nördlich von St. John's/Neufundland von Bord.

DSDS-Star: Daniel Küblböck - das schrille Leben des Fernseh-Paradiesvogels
Daniel Küblböck bei DSDS

Erstmals im Fernsehen zu sehen war Daniel Küblböck Ende 2002, Anfang 2003 als Teilnehmer der ersten Staffel der damals enorm erfolgreichen RTL-Show "Deutschland sucht den Superstar" . Wegen seines schrillen Auftretens wurde er zum Publikumsliebling. Besonders die "Bild"-Zeitung widmete ihm mehr Platz als jedem anderen Kandidaten. Sein Markenzeichen wurden die bunten Outfits.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.