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Die Wendler-Tragödie Manager Markus Krampe weint im TV wegen Michael Wendler: "In meinen Augen ist er krank"

Sehen Sie im Video: Michael Wendler verlässt DSDS – das sagt seine Mutter zu seinem Ausstieg.


Videoquelle: RTL.de
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Michael Wendler hat am Donnerstagabend seinen Ausstieg aus der DSDS-Jury bekanntgegeben und Verschwörungstheorien verbreitet. Bei Oliver Pocher sprach Manager Markus Krampe über die Gründe des Wendler-Absturzes - und wurde emotional.

Er war dabei, seine Karriere zu festigen, wieder auf den richtigen Weg zu kommen - Juror bei "Deutschland sucht den Superstar", ein riesiger Werbe-Deal mit Kaufland, diverse Reality-Shows bei RTL. Doch am vergangenen Donnerstagabend zerstörte Michael Wendler all seine Bemühungen der vergangenen Monate.

In einer Instagram-Story verkündete der Sänger seinen Ausstieg aus der DSDS-Jury, teilte mit, dass er allein die Entscheidung getroffen habe. Im Anschluss erklärte er, dass er in den USA bleiben wolle und outete sich fortan als Corona-Leugner und Verschwörungstheoretiker. 

Michael Wendlers Manager erklärt Absturz

Im Netz vermuteten einige, der Sänger mache einen schlechten Scherz, das Ganze sei ein PR-Gag. Mitnichten. Kurze Zeit später erklärte Wendlers Manager Markus Krampe in Oliver und Amira Pochers Show "Pocher: Gefährlich ehrlich" live die Hintergründe. Dabei war er sichtlich geschockt, wirkte angefasst und kämpfte sogar zeitweilig mit den Tränen.

Er habe einen Anruf von Michael Wendler bekommen, als er im Auto war. "Er hat mir gesagt: 'Ich beende meine Karriere, ich komme nie wieder nach Deutschland. Wir werden alle sterben, Du wirst auch sterben. Vielleicht kommst Du nach Amerika, da hast Du auch noch eine Chance.' Das war echt heftig", erinnerte sich Krampe.

In der Sendung vermutete der Manager, Michael Wendlers Absturz könnte auch mit seiner Vergangenheit zu tun haben. Das große mediale Interesse an seiner Person und seiner neuen Beziehung habe ihm zwar zu einer neuen Karriere verholfen, aber die Berichterstattung sei zum großen Teil negativ gewesen. Wendler habe "medial viel abbekommen", sagte Krampe. Außerdem habe der in den USA lebende Sänger nicht viele Freunde, sei leicht zu beeinflussen. 

Finanziell auf einem guten Weg

Wendler sei in den vergangenen Wochen immer "krasser" geworden. "Für mich ist er krank. Tatsächlich krank", sagte Krampe in der Pocher-Show. Das Tragische: Nach so vielen erfolglosen Jahren, in denen er einen Schuldenberg angesammelt hatte, war Michael Wendler gerade dabei, seine Karriere wieder ordentlich voranzutreiben. Die Beziehung zur jungen Laura Müller verhalf ihm zu einer Aufmerksamkeit, die er lange nicht mehr hatte. 

Laut Krampe war der 48-Jährige auf dem besten Weg, finanziell wieder auf zwei Beinen zu stehen. "Michael Wendler hatte ein paar finanzielle Probleme, er sollte aber bis zum Ende des Jahres schuldenfrei sein. Es lief alles gut", sagte er. Er verriet sogar, dass Wendler ein sehr komfortables Leben hätte führen können, hätte er seine TV-Verpflichtungen bis Ende nächsten Jahres durchgezogen.

Auch persönlich sei Krampe enttäuscht. "Wir waren auch Freunde. Das ist eine menschliche Tragödie. Er hat mir erzählt, er hätte die ganze Nacht mit Attila Hildmann telefoniert", erzählte Krampe. Am Donnerstagabend resümierte Krampe: "Michael Wendlers Karriere ist beendet." Er wünsche sich, dass der Schlagersänger sich professionelle Hilfe sucht, sagte aber auch: "Es ist klar, dass wir nicht mehr zusammenarbeiten werden."

ls

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