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Privates Treffen: Was macht AKK bei Prinz Harry in London?

Da kenn' sich noch einer aus: Während Gattin Meghan in Kanada weilt, trifft sich Prinz Harry mit CDU-Chefin Annegret Karmp-Karrenbauer ganz privat in London. Doch so richtig privat war der Termin dann doch nicht.


Annegret Kramp-Karrenbauer und Prinz Harry bei einem Treffen in London

Sogenanntes privates Treffen in London: Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) und Prinz Harry bei der Vergabe der Invistus-Spiele an Düsseldorf. Links: Düsseldorfs OB Thomas Geisel (SPD).

Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hat sich bei Prinz Harry persönlich für den Zuschlag für Düsseldorf als Austragungsort der Invictus-Spiele im Jahr 2022 bedankt. Das private Treffen am Donnerstag im Londoner Buckingham-Palast zählte zu den ersten offiziellen Terminen des Prinzen nach dessen Ankündigung, künftig bei seinen royalen Pflichten kürzer treten zu wollen.

Das Treffen, an dem auch der Düsseldorfer Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD) teilnahm, dauerte insgesamt etwa 45 Minuten. Fotografen oder Reporter waren nicht zugelassen.

Harry: Deutschland wird vorbildlicher Gastgeber sein

Die Invictus-Spiele sind eine internationale Sportveranstaltung für im Einsatz verwundete Soldaten und Veteranen. Bei den Spielen dieses Jahr im niederländischen Den Haag werden 500 Sportler aus 20 Nationen teilnehmen. Prinz Harry, der selbst schon einmal als Soldat der britischen Armee in Afghanistan im Einsatz war, hat die Spiele ins Leben gerufen, um den Kriegsversehrten Respekt zu erweisen und auf ihre Leistungsfähigkeit hinzuweisen.

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Here we come Düsseldorf 🇩🇪! The new home for the 2022 and sixth Invictus Games. Having previously been held in London, Orlando, Toronto, Sydney, and upcoming The Hague this year in May - Düsseldorf will welcome over 500 competitors as they showcase their talents, determination and camaraderie to the world! The #InvictusGames is an international adaptive multi-sport event, created by The Duke of Sussex, in which wounded, injured or sick (WIS) armed services personnel and veterans show the world what they’re capable of in a series of adaptive sports, ranging from wheelchair basketball to indoor rowing. The Duke, having spent 10 years serving in the Armed Forces, set up the @WeAreInvictusGames to celebrate the power of sport rehabilitation (both physically and mentally) and to generate a wider appreciation for those who served their country beyond their time in uniform. Participating in the Games plays a significant part in the recovery journey of WIS Servicemen and women. It doesn’t just heal the individual, it heals the whole family. • “I hope everyone in Germany is ready for what will be an incredible week of sport! I have no doubt that the German public will get right behind these Games and that every single competitor can expect a warm welcome and an amazing atmosphere.” – The Duke of Sussex For more information of the announcement, visit https://invictusgamesfoundation.org/ig2022-announcement/ Video © @WeAreInvictusGames

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Bei der Verkündung des Austragungsorts erklärte Harry: "Deutschland war ein Schlüsselmitglied der Invictus-Spiele-Familie seit ihrem Beginn 2014, und ich weiß, dass es ein vorbildlicher Gastgeber sein wird und zeigen wird, was Sport für diese inspirierenden Männer und Frauen während ihrer Erholung bedeutet". Geisel versicherte, dass sich Düsseldorf auf die Sportler aus aller Welt freue und mit einem begeisterten Publikum "mit Herz und Seele" willkommen heißen wolle.

Queen Elizabeth II., Herzogin Meghan und Prinz Harry

AKK: Viel mehr als eine sportlicher Wettbewerb

Vor dem Treffen mit Harry sagte Kramp-Karrenbauer, dass es "leider viel zu häufig" passiere, dass deutsche Soldaten aus ihren Auslandseinsätzen "verletzt an Leib und Seele zurückkommen". Die Bundeswehr wolle ihnen "alle Hilfe geben, um ihr Leben selbstbestimmt weiterführen zu können". Die Invictus-Spiele seien eine Gelegenheit, den Veteranen "ins Leben zurückzuhelfen, und deswegen sind sie sehr viel mehr als ein sportlicher Wettbewerb".

dho / AFP