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Britische Presse hält sich bedeckt: Es geht um Kates gute Freundin: Das steckt hinter den Affärengerüchten um Prinz William

Eine amerikanische Zeitschrift behauptet, Prinz William habe Herzogin Kate betrogen. Bislang hielt sich die britische Presse eher zurück. Und das hat einen Grund. 

Rose Hanbury, Prinz William, Herzogin Kate

Ex-Model Rose Hanbury (Markgräfin von Cholmondeley), Prinz William und Herzogin Kate wohnen nur wenige Kilometer voneinander entfernt

Picture Alliance

Vor fast einem Monat machten Schlagzeilen die Runde in der britischen Presse, auf die Herzogin Kate und Prinz William gerne verzichtet hätten. Es ging um einen mysteriösen Streit zwischen Kate und Rose Hanbury, Nachbarin und bis dato enge Freundin der Royals. 

Prinz William und Herzogin Kate: Streit mit den Nachbarn

Die Markgräfin von Cholmondeley (ausgesprochen Chumley) und die Herzogin seien zu erbitterten Rivalinnen geworden, schrieben die "Daily Mail" und die "Sun". Wieso genau, das erörterten die Klatschblätter allerdings nicht. Es hieß nur, Kate habe William aufgefordert, die Freundschaft "auslaufen" zu lassen. 

Der Schock für Royal-Fans kam dann wenig später. Das US-Klatschblatt "InTouch", das häufig mit absurden Geschichten Schlagzeilen macht, titelte: "William betrügt Kate mit ihrer Freundin!" Aus einem Streit mit den Nachbarn wurden plötzlich Affärengerüchte – und noch immer hielt sich die britische Presse, sonst nicht für ihre Subtilität bekannt – vergleichsweise bedeckt. Das US-Webmagazin "The Daily Beast" hat nun beleuchtet, was sich hinter den Kulissen abspielt. 

So habe Giles Coren, renommierter Redakteur der "Times of London" auf Twitter geschrieben: "Ja, es ist eine Affäre. Ich habe den Text nicht gelesen, aber ich weiß von der Affäre. Jeder weiß von der Affäre, Darling." Den Tweet löschte er wenig später wieder – auf Druck des Palastes, wie "Daily Beast" erfahren haben will. 

Rechtliche Schritte seitens Williams

Mittlerweile sollen Williams Anwälte juristische Schritte eingegangen sein. Mindestens eine britische Zeitung hätte eine "Warnung" bekommen, so "The Daily Beast". Darin wird sich auf Artikel 8 der Europäischen Menschenrechtskonvention bezogen: "Jede Person hat das Recht auf Achtung ihres Privat- und Familienlebens, ihrer Wohnung und ihrer Korrespondenz."

Prinz William Herzogin Kate Rose Hanbury

Herzogin Kate und Rose Hanbury sind gute Freundinnen

Picture Alliance

Dass Prominente ihre Anwälte auf derartige Angelegenheiten ansetzen, ist üblich. Allerdings halten sich Royals traditionell zurück, wenn es um Schlagzeilen in Klatschblättern geht. Die Devise, besonders im britischen Palast, ist: Beschwer dich nicht und erklär dich nicht. Allerdings haben William und Harry ein besonders beschädigtes Verhältnis zur (britischen) Presse. Der Tod ihrer Mutter, Prinzessin Diana, habe dafür gesorgt, dass sie verhältnismäßig vorsichtig sind im Umgang mit den Medien. Umso nachvollziehbarer, dass William sich gegen die lauter werdenden Gerüchte seiner Untreue wehren will.

Wer ist Rose Hanbury?

Aber wer ist die Frau, die zwischen William und Kate gekommen sein soll? Rose Hanbury ist 35, war als Model in der gleichen Agentur wie Kate Moss und ist mittlerweile verheiratet mit David Cholmondeley, auch bekannt als David Rocksavage. Der 58-Jährige ist Regisseur und Schauspieler und war ebenfalls Model. Rocksavage ist einer der reichsten Aristokraten des Landes. Sein Titel, Marquess, ist der viert-wichtigste Adelstitel in Großbritannien. Vor ihm im Rang sind nur König/Königin, Prinz/Prinzessin und Herzog/Herzogin. 

Umso brisanter die Gerüchte, die Großbritanniens Adelsgesellschaft gerade erschüttern. Während die Geschichte mittlerweile zum Thema mancher exklusiven Dinnerparty geworden ist, halten viele Insider sie für unglaubwürdig. So auch Richard Kay, Royal-Experte der "Daily Mail". "Mir wurde gesagt, dass die Gerüchte um ein Zerwürfnis zwischen den beiden jungen Frauen nicht der Wahrheit entsprechen", schreibt Kay. Er vermutet hinter den Schlagzeilen eine Schmutzkampagne von William und Kates Gegnern - das würde erklären, wieso William mit allen juristischen Mitteln gegen die Gerüchte ankämpfen will. 

Quellen: "The Daily Beast" / "The Sun" / "Daily Mail" / "Daily Mail" 

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ls