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Promis in der Luxus-Rehab: Ab in die Anstalt

Statt Sommerurlaub auf Hawaii geht es für Stars wie Robin Williams und Portia de Rossi dieses Jahr in die Rehab. Auf Luxus müssen sie trotzdem nicht verzichten.

"They tried to make me go to rehab but I said No, No, No", sang Amy Winehouse einst über ihren Widerwillen zum Entzug. Das gilt zum Glück nicht für alle Promis - im Gegenteil. Diese Woche machten gleich drei Meldungen von Stars die Runde, die sich freiwilllig in eine Anstalt begeben haben: Robin Williams, Shia LaBeouf und auch Portia di Rossi sollen sich statt Sommerurlaub eine Auszeit in der Rehab gebucht haben.

Wobei LaBeouf, der immerhin kürzlich mit Handschellen aus einer Theatervorführung am Broadway abgeführt werden musste, sich offenbar doch dagegen entschieden hat, und jetzt lieber sein Programm der Anonymen Alkoholiker zu Hause macht. Doch er verpasst etwas: Die Entzugsanstalten für Promis sehen nämlich meist mehr nach Luxushotel als nach Krankenhaus aus.

Portia de Rossi, bekannt aus "Ally McBeal", soll sich im Mai 30 Tage im noblen "Passages" in Malibu in Behandlung begeben haben. Die Rehab beschreibt sich auf ihrer Website als "luxuriösestes Suchtprogramm-Zentrum der Welt". Spa-Behandlungen, Fitnesskurse, Pool, Reiterhof und Abende am Lagerfeuer sind im Angebot enthalten - auf Fotos wirkt das fast wie Cluburlaub. Die Zimmer sind mit W-Lan ausgestatt, Freunde dürfen zu Besuch kommen. Wer mag, kann sich sogar im dazugehörigen Shop ein Andenken mitnehmen und künftig im "Passages"-Hoodie die Sucht bekämpfen. Sehr amerikanisch - aber wenn's hilft ...

Etwas mehr Askese hat sich Robin Williams verordnet: Der Schauspieler besucht vorsorglich das "Hazeldon Suchtzentrum" in Minnesota, um weiterhin erfolgreich von Alkohol und Drogen fernzubleiben. Hier geht es zwar nicht ganz so luxuriös zu wie in Malibu - eine Woche kostet aber auch um die 30.000 Dollar.

Die Klinik ist übrigens gerade mit dem berühmten "Betty Ford Center" aus Kalifornien fusioniert. "Betty Ford" gilt als beliebteste Promi-Rehab, hier kämpften schon Elizabeth Taylor, Johnny Cash und Lindsay Lohan gegen ihre Dämonen. Und zwar mit weitaus strengeren Regeln, als im "Passages" in Malibu: Handys, Laptops und Ausflüge sind verboten, aufgestanden wird um 6:30 Uhr. Die Promis haben also die Wahl.

sst