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Großbritannien Umgebauter Doppeldecker: Britischer als dieses Paar kann man kaum wohnen

Die Badewanne im Bus
Baden mit Ausblick: Schon die Anzahl der Fenster macht hier ein Bad zum Vergnügen
© Screenshot doubledeckerhome / Instagram
Ein britisches Paar wollte zusammenziehen, doch eine Wohnung zu mieten oder eine Hypothek aufzunehmen, erschien beiden absurd. Sie bauten einen Bus aus. Natürlich nicht irgendeinen.

Wenn junge Menschen beschließen, zusammenzuziehen, mieten sie meist eine kleine Wohnung, investieren in etwas Wandfarbe und statten sie mit Möbeln aus, die entweder von den Eltern, Großeltern oder Ikea stammen. Charlie MacVicar, 26, und ihr Freund Luke Walker, 27, gingen anders vor. Sie kauften einen alten Londoner Doppeldeckerbus für knapp 3000 Euro und misteten ihn erstmal gründlich aus. Alle Sitzplätze mussten raus, damit das Paar die Grundfläche von etwa 50 Quadratmetern so einrichten konnte, wie es ihrem Wunsch entsprach. Statt Miete für eine Wohnung zu zahlen, erhält Charlies Vater einen Obolus für den Stellplatz auf seinemGrundstück in Essex, wo nun der luxuriös eingerichtete Bus parkt: Das neue Zuhause der beiden verfügt über einen Kamin, einen mit Feuerholz betriebenen Herd, eine Badewanne und einen begehbaren Kleiderschrank. 

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Im Obergeschoss befindet sich neben dem Bad das Schlafzimmer, in dem man vom Bett aus fernsehen kann. Unten sind das Wohnzimmer und die Küche – inklusive Kühlschrank, Waschmaschine, Herd  und Mikrowelle – untergebracht. Im Esszimmer finden im "Erdgeschoss" drei Personen Platz, das Wohnzimmer besteht aus zwei Bänken, zwischen denen ein schmaler Tisch steht.

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"Eine Wohnung zu mieten, hätte uns Flexibilität gekostet"

Der britischen "Metro" sagte Charlie: "Wir wussten, dass Miete oder eine Hypothek aufzunehmen uns festgelegt und Flexibilität gekostet hätte. Nachdem wir George Clarke's "Amazing Spaces" gesehen hatten, haben wir diverse Optionen besprochen, von Containern über Wohnwagen – bis wir uns für einen Doppeldeckerbus entschieden haben."

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Nachdem Charlie und Luke 2018 knapp 3000 Euro für den Bus bezahlt hatten, investierten sie noch einmal etwas mehr als 17.000 Euro in die Renovierung und Ausstattung. Der Umbau dauerte etwa ein Jahr, zu Anfang fuhren die beiden mit dem Bus sogar noch zur Arbeit. Seit der Corona-Pandemie allerdings bezeichnen die beiden ihre Arbeitsstätte, die andere meist "Homeoffice" nennen, als WFB (working from bus).

"Ohne die anderen hätten wir es nicht geschafft"

Charlie sagte der "Metro", die beiden seien nicht unbedingt kreativ und deswegen ihren Familien sehr dankbar. Sie hätten immer nur in Bürojobs gearbeitet und deswegen einiges nicht selbst machen können. "Die Elektrik, Klempner- und Tischlerarbeiten haben entweder die Familien oder Profis erledigt. So gerne wir das Lob eingeheimst hätten, ohne alle anderen hätten wir es nicht geschafft."

Quellen:Instagram, "Metro"

bal

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