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Die kalten Royals: So wurde Prinz Harry mit der Trauer um seine Mutter allein gelassen

Trauerbewältigung gab es für ihn nicht: 19 Jahre nach dem Tod seiner Mutter Prinzessin Diana äußerte sich Prinz Harry über seinen Verlust. Demnach wurde in der Familie kaum über die Tragödie gesprochen.

Prinz Harry und die Royal Family

Prinz Harry (2. v. r.) neben seinem Vater Charles (r.), seinem Bruder William (l.) und seinem Onkel Earl Spencer bei der Trauerfeier für seine Mutter 1997.

Er war gerade zwölf Jahre alt, als Lady Diana 1997 bei einem Autounfall ums Leben kam: Die Welt verlor die Prinzessin der Herzen, Prinz Harry seine Mutter. Nur selten hat die Nummer fünf der britischen Thronfolge bislang in der Öffentlichkeit über seinen Verlust gesprochen. Bei einem Treffen mit Menschen, die ebenfalls einen nahen Angehörigen verloren haben, brach Prinz Harry sein Schweigen.

Wie der britische TV-Sender BBC und die Zeitung "Guardian" berichten, traf sich Harry im Rahmen einer Veranstaltung der Hilfsorganisation "Heads Together" mit Betroffenen, die ebenfalls unter dem Verlust eines lieben Menschen zu leiden haben. Dort sprach der 31-Jährige über seine verstorbene Mutter.

Unter anderem unterhielt sich Harry mit dem Fußballer Rio Ferdinand, dessen Frau im vergangenen Jahr an Krebs verstarb. Ferdinand erwähnte den Umgang seiner Kinder mit dem Tod ihrer Mutter und tauschte sich mit Harry über seine Erlebnisse und Erfahrungen aus.

Prinz Harry sprach kaum über den Tod seiner Mutter

Der Prinz hatte demnach kaum Gelegenheit zur Trauerbewältigung. "Ich bedauere wirklich, dass ich nicht darüber geredet habe", sagte er über den Tod seiner Mutter. Der BBC erklärte er: "Es ist okay zu leiden, solange du darüber redest. Das ist keine Schwäche. Schwäche ist es, ein Problem zu haben, es nicht zu akzeptieren und dieses Problem nicht zu lösen."

Die Bilder des trauernden Jungen, der mit seinem großen Bruder und seinem Vater vor dem Sarg seiner Mutter steht, gingen beim Staatsakt für Prinzessin Diana um die Welt. Offenbar hat Harry aber weder mit seinem Bruder noch mit seinem Vater oder sonstigen Familienmitgliedern über seine Trauer gesprochen. Erstaunlich: Die Kinder bekamen demnach auch keinen psychologischen Beistand.

Harry will seine Mutter stolz machen

Im Mai hatte sich Harry im Interview mit der US-Zeitschrift "People" ausführlich über seine Mutter geäußert. "Alles was ich möchte ist, meine Mutter unglaublich stolz zu machen", sagte er. Als sie gestorbenen sei, habe sie eine riesige Lücke hinterlassen. Nicht nur für ihn und seinen Bruder, sondern auch für viele Menschen rund um den Globus. "Ich werde den Rest meines Lebens versuchen, diese Lücke so gut ich kann zu füllen", sagte der Prinz.

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